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Stand: 6. Dezember 2016
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  9.-11. Dezember 2016 Leipzig exclusiv - die Thomaner im Advent  9.-11. Dezember 2016
  11.-14. Dezember 2015 Vorweihnachtliche Oberlausitz  16.-19. Dezember 2016
  17.-20. März 2017 Leipzig - Bilder, Bücher, Beethoven  17.-20. März 2017
  11./12. April 2017 Berlin exclusiv - Adlon, Barberini und Anne-Sophie Mutter  11./12. April 2017
  15./16. April 2017 Ostern auf Schloss Ziethen - Adelssitze zwischen Havel und Prignitz  15./16. April 2017
  26.-28. April 2017 Feininger im Norden  26.-28. April 2017
  5.-7. Mai 2017 Ostsee-, Sund- und Boddenkreuzfahrt: Vorpommerns Küstenwelt©  5.-7. Mai 2017
  14.-18. Mai 2017 Unbekanntes Mittelsachsen: das Land der Mulde(n)©  14.-18. Mai 2017
  16.-18. Juni 2017 "Ideallandschaften": Fürst Hermann von Pückler-Muskau  16.-18. Juni 2017
  6.-9. Juli 2017 Mit Heine und Goethe in den Harz©  6.-9. Juli 2017
  5./6. August 2017 "Carmen" auf Schloss Rheinsberg - die Preußen und die "Mirokesen"  5./6. August 2017
  24.-27. August 2017 Unbekanntes Anhalt: Gärten, Schlösser, Kunst - und eine Zarin©  24.-27. August 2017
  22.-25. September 2017 Fürstbistümer - Glaube, Glanz und Gloria  22.-25. September 2017
  6.-8. Oktober 2017 Dichter in der Mark  6.-8. Oktober 2017
  12.-15. Oktober 2017 Zwischen Jadebusen und Krummhörn - ostfriesische Begegnungen  12.-15. Oktober 2017
  27.-29. Oktober 2017 'Indian Summer' bei Lenné - von der "ästhetischen Ausschmückung" der Landschaft  27.-29. Oktober 2017
  7.-11. Dezember 2017 Vorweihnachtliches Erzgebirge, Dresden und Prag  7.-11. Dezember 2017

Diese Reisen führen wir mit unserem ****Bus des Reisedienstes Hamburg-Nord durch. Sie beginnen und enden alle in Hamburg (ZOB).
Unsere Preise enthalten s ä m t l i c h e Eintritte, Exkursionen und Führungen!

 

  
    LEIPZIG exclusiv -
    DIE THOMANER IM ADVENT

Neuauflage unserer ausgebuchten und begeistert aufgenommenen
Adventsreisen 2012 und 2013:

Thomaskirche"Jauchzet, frohlocket": Die sächsische Kul­tur­me­tro­po­le be­sitzt ei­nen der schöns­ten Weih­nachts­märk­te ganz Deutsch­lands und zudem ein mu­si­ka­li­sches Ad­vents­an­ge­bot der ab­so­lu­ten Ex­tra­klas­se - vor allem dank der Tho­ma­ner. Wir hö­ren den welt­be­rühm­ten Kna­ben­chor ge­mein­sam mit Ge­wand­haus­mu­si­kern und Ge­sangs­so­lis­ten bei.Jo­hann Se­bas­tian Bachs Weih­nachts­ora­to­rium in der.Tho­mas­kir­che und er­fah­ren im be­nach­bar­ten.Bach-Mu­seum Vie­ler­lei über den be­rühm­tes­ten Tho­mas­kan­tor.
In der .Hochschule für Musik und Theater spielt der eben­so blut­jun­ge wie vir­tuo­se Tho­ma­ner-Or­gel­prae­fect Se­bas­tian Heindl, selbst noch Tho­ma­ner, für uns Ensemble amarcordWeih­nacht­li­ches im Kam­mer­mu­sik­saal.
Als Höhepunkt ha­ben wir für ein ganz be­son­de­res Kon­zert­ereig­nis die Schloss­ka­pel­le im Schloss Schko­pau angemietet: Das .En­semble amar­cord (fünf frü­he­re Tho­ma­ner) hat ei­ne Welt­kar­rie­re mit Auf­trit­ten in über 50 Län­dern hin­ge­legt, et­li­che CDs ein­ge­spielt, zwei­mal den ECHO Klas­sik er­run­gen, gilt als welt­bes­tes Män­ner­quin­tett und singt nur für uns ei­ne ad­vent­li­che A-Ca­pel­la-Son­der­ma­ti­née.
Zu­dem führt uns amar­cord-Ma­na­ger To­bias Ro­sen­thal, ehe­dem selbst Tho­ma­ner, an die Or­te sei­ner Schul­zeit: das.Alum­nat (den "Kas­ten") und das - neue - "Fo­rum Tho­ma­num".

Busreise, DZ im ****arcona LIVING BACH14 (Thomaskirchhof), HP, Karten bes­ter Ka­te­go­rie für drei Kon­zer­te.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le wei­te­re Neu­auf­la­ge in den nächs­ten Jah­ren in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut zu den Tho­ma­nern ins vor­weih­nacht­li­che Leip­zig be­ge­ben wer­den.

€ 695,- pro Person im DZ
€ 790,- pro Person im EZ    
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    VORWEIHNACHTLICHE OBERLAUSITZ
  

PeterskircheNeuauflage unserer ausgebuchten Adventsreise 2015:

.Görlitz ist laut Prof. Dr. Gottfried Kie­sow (1931-2011), dem Grün­der der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz, "die schöns­te Stadt Deutsch­lands" - und das ge­ra­de im Ad­vent: Die fest­lich il­lu­mi­nier­te Alt­stadt mit über 4.000 denk­mal­ge­schütz­ten Ge­bäu­den von der Go­tik bis zum Ju­gend­stil gilt als .Deutsch­lands größ­tes Flä­chen­denk­mal und dient als stim­mungs­vol­le Ku­lis­se für den Schle­si­schen Christ­kin­del­markt; das .Hei­li­ge Grab, be­reits im spä­ten 15. Jahr­hun­dert originaler als in Je­ru­sa­lem, ist ein hin­rei­ßen­des Zeug­nis mit­tel­al­ter­li­cher Fröm­mig­keit; in der Kryp­ta der spät­go­ti­schen .Pe­ters­kir­che fin­det ein .Ad­vents­got­tes­dienst und im Ger­hart-Haupt­mann-Thea­ter das .Weih­nachts­kon­zert der Neu­en Lau­sit­zer Phil­har­mo­nie statt, Tra­di­tion seit fast 40 Jah­ren und stets lie­be­voll mo­de­riert vom Gör­lit­zer Opern­sän­ger Ste­fan Bley. In Er­war­tung des Fes­tes lebt - "al­le Jah­re wie­der" - in der gan­zen Re­gion ur­al­tes Brauch­tum auf: Herrn­hut ist Hei­mat der welt­wei­ten .Brü­der­ge­mei­ne, de­ren strah­lend wei­ßer Kir­chen­saal Schau­platz der .Sing­stun­de zum Ad­vent wird, und der .Herrn­hu­ter Herrnhuter SternSter­ne, die um die­se Zeit über­all aufder Welt leuch­ten - vor Ort ist zu er­le­ben, wie sie ent­ste­hen. Zit­tau bril­liert mit sei­nem .Gro­ßen Fas­ten­tuch von 1472, das sich oh­ne wei­te­res mit dem Tep­pich von Ba­yeux mes­sen kann, und ver­an­stal­tet den Tra­di­tio­nel­len Weih­nachts­markt. Der Wen­zels­markt im über 1.000-jäh­ri­gen .Baut­zen wird zum 631. Mal ab­ge­hal­ten und ist da­mit, um­ge­ben von der ma­le­ri­schen Alt­stadt, äl­tes­ter deut­scher Weih­nachts­markt. Und aus .Puls­nitz kom­men die schmack­haf­ten Pfef­fer­ku­chen; das Pri­vi­leg für die "Pfef­fer­küch­le­rei" wur­de schon 1558 er­teilt.

Busreise, DZ im ****Hotel Tuchmacher (inmitten der Görlitzer Altstadt), HP, Weih­nachts­kon­zert und Herrn­hu­ter Sinstun­de.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le weit­e­re Neu­auf­la­ge in den nächs­ten Jah­ren in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut in die vor­weih­nacht­li­che Ober­lau­sitz be­ge­ben wer­den.

€ 595,- pro Person im DZ
€ 675,- pro Person im EZ    
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    L E I P Z I G - BILDER, BÜCHER, BEETHOVEN
   

Ludwig van Beethoven (Max Klinger / Museum der Bildenden Künste Leipzig)Leipzig ist seit jeher künstlerisch reich gesegnet - kosten wir von sei­nem fei­nen Kul­tur­me­nü: Das .Ge­wand­haus­or­ches­ter un­ter Her­bert Blom­stedt spielt Lud­wig van Beet­hovens 1. und 4. Sin­fo­nie und ge­mein­sam mit Star­gei­ge­rin Anne-So­phie Mut­ter sein be­rühm­tes D-Dur-Vio­lin­kon­zert op.61, in der Oper Leip­zig gibt der .Opern­chor das Fest­kon­zert zu sei­nem 200-jäh­ri­gen Be­ste­hen, die Tho­mas­kir­che ist Auf­füh­rungs­ort der tra­di­tio­nel­len .Mo­tet­te, und nur für Sie ha­ben wir ei­ne .Beet­hoven-Son­der­ma­ti­née (Tri­pel­kon­zert) in der .Hoch­schu­le für Mu­sik und Thea­ter 'Fe­lix Men­dels­sohn Bart­hol­dy' ar­ran­giert. Auch die Bil­den­den Küns­te sind in der Plei­ße­stadt zu Hau­se: Der Leip­zi­ger Schu­le bzw. Neu­en Leip­zi­ger Schu­le wid­men wir uns an ih­rem Aus­gangs­punkt, der .Hoch­schu­le für Gra­fik und Buch­kunst, in der .Kunst­hal­le der Spar­kas­se, im .Mu­seum der Bil­den­den Küns­te und im tren­di­gen .Ga­le­rie­en­semble der 'Spin­ne­rei'. Die Kul­tur­hoch­burg Leip­zig ist seit lan­gem über­dies ei­ne Stadt des Bu­ches: Wir be­su­chen die .Deut­sche Na­tio­nal­bib­lio­thek, die seit über 100 Jah­ren un­ser ge­sam­tes na­tio­na­les Schrift­tum ar­chi­viert, die .Bibliotheca Al­ber­ti­na, seit 1543 Wis­sens­quel­le der zweit­äl­tes­ten Uni­ver­si­tät in Deutsch­land und das .Mu­seum für Druck­kunst, das Ein­bli­cke in 500 Jah­re Druck­ge­schich­te ge­währt.

Busreise, DZ im ****Radisson Blu, HP, Karte bester Kategorie für vier Musikaufführungen.   
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

nur noch ein freier Platz!

€ 680,- pro Person im DZ
€ 775,- pro Person im EZ    
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  BERLIN exclusiv -
  A D L O N, BARBERINI UND  A N N E - S O P H I E  M U T T E R

xNeuauflage unserer bereits ausgebuchten Reise über den 7./8. April:

Auf den Fest­ta­gen 2017 ge­ben .Anne-Sophie Mut­ter und die Staats­ka­pel­le Ber­lin unter Da­niel Ba­ren­boim Lud­wig van Beet­ho­vens be­rühm­tes D-Dur-Vio­lin­kon­zert op. 61 sowie Claude De­bus­sys "La mer" in der Phil­har­mo­nie: An­lass, un­se­re ex­qui­si­te Rei­se ins ."Ad­lon" das 22.(!) Mal zu ar­ran­gie­ren. Über­dies wer­den wir dem gro­ßen Im­pres­sio­nis­ten Max Lie­ber­mann in sei­ner .Vil­la am Wann­see mit dem nach sei­nen Vor­ga­ben nun kom­plett re­kon­stru­ier­ten Gar­ten die Eh­re er­wei­sen und die neu­es­te At­trak­tion der Pots­da­mer Kul­tur­land­schaft be­su­chen: das ► Mu­seum Bar­be­ri­ni, das im Ja­nuar 2017 in ei­nem wie­der­auf­ge­bau­ten Pa­lais am Al­ten xMarkt er­öff­net und die höchst­ka­rä­ti­ge Kunst­kol­lek­tion des SAP-Grün­ders Hasso Platt­ner auf­neh­men wird - "ei­ne der ge­schlos­sens­ten Samm­lun­gen aus Land­schafts­dar­stel­lun­gen des Im­pres­sio­nis­mus" mit be­deu­tends­ten Werken Mo­nets, Re­noirs und Sis­leys und au­ßer­dem deut­scher Kunst des 20. Jahr­hun­derts (Hei­sig, Tüb­ke, Ger­hard Rich­ter…).

Busreise, DZ und Frühstück im *****Ho­tel Ad­lon, Abendessen bei "Lutter & Wegner im Kai­ser­saal" (Sony-Cen­ter), Fest­tags­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le weit­e­re Neu­auf­la­ge in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut ins Ber­li­ner "Ad­lon" be­ge­ben wer­den.

€ 570,- pro Person im DZ
€ 665,- pro Person im EZ      
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    OSTERN AUF SCHLOSS ZIETHEN -
    ADELSSITZE ZWISCHEN HAVEL UND PRIGNITZ

Das märkische Herrenhaus .Schloss Ziethen hat in sei­ner über 600-jäh­ri­gen His­to­rie manch ade­li­ge Be­sit­zer ge­se­hen: jahr­hun­der­te­ang die von Bre­dows, Ge­ne­ral­feld­mar­schall von Blü­cher und bis 1945 die von Bü­lows. 1994 nahm sich eine ge­bo­re­ne von Bü­low des bau­fäl­li­gen An­we­sens an und ließ es sa­nie­ren - ihr Sohn und jet­zi­ger Schloss­herr Ra­fael Frei­herr von Thün­gen-Rei­chen­bach schil­dert uns des­sen be­weg­te Ge­schich­te und Ge­gen­wart. In derxbe­nach­bar­ten Dorf­kir­che bringt das .Mär­ki­sche Bach­en­sem­ble Gio­van­ni Bat­tis­ta Per­go­le­sis Meis­ter­werk "Sta­bat Ma­ter" zu Ge­hör. Der .Schloss­park zu Lie­ben­berg, so Theo­dor Fon­ta­ne, "ist durch Um­fang und Schön­heit aus­ge­zeich­net." Das dürf­te dar­an lie­gen, dass der gro­ße Pe­ter Jo­seph Len­né die­se An­la­ge des an­fangs von Bre­dow­schen und bis 1945 zu Eu­len­burg­schen Rit­ter­guts 1829 be­hut­sam vom Ba­rock­park in ei­nen eng­li­schen Land­schafts­gar­ten um­ge­formt hat. Zu den sehr sel­te­nen Re­nais­sance-Her­ren­häus­ern der Mark zählt .Schloss De­mer­thin in der Prig­nitz, Stamm­sitz der von Klit­zings; auf­wän­dig re­stau­riert und von einem rüh­ri­gen Ver­ein um­sorgt sucht es in­des noch eine Nut­zung. .Schloss Ora­nien­burg hin­ge­gen ist Mu­seum und steht für den Auf­stieg der Mark zum Kö­nig­reich, geht die gran­dio­se Ba­rock­re­si­denz in ih­rer jet­zi­gen äu­ße­ren Ge­stalt doch auf den pracht­lie­ben­den ers­ten Preu­ßen­kö­nig Fried­rich I. zu­rück.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Schloss Ziethen, Karte bester Kategorie für die Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Neu­auf­la­ge in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut auf Schloss Zie­then auf­hal­ten wer­den.

€ 270,- pro Person im DZ
€ 295,- pro Person im EZ 
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Lyonel Feininger 1929
  

               F E I N I N G E R   I M   N O R D E N  

Neuauflage unserer ausgebuchten Reise von 2015:Lyonel Feininger: The Gate (1918)

"Zeichenexpeditionen" führen Lyonel Fei­nin­ger (1871-1956) erst­mals 1905 an die Ost­see­küs­te bei Rib­nitz. Es fas­zi­nie­ren ihn mit­tel­al­ter­li­che Bau­ten wie das Ros­to­cker Tor (sie­he rechts). Wie er sie in sei­ner un­ver­wech­sel­ba­ren pris­men­haf­ten Dar­stel­lungs­art in Kunst ver­wan­delt hat, ist in der .Ga­le­rie im Klos­ter zu be­trach­ten. Ab 1908 ist stets Use­dom sein Som­mer­re­fu­gium, wo er "Na­tur­no­ti­zen" kre­iert. Zahl­rei­che Mo­ti­ve, in der ."Fei­nin­ger-Tour" seit 2009 lie­be­voll ge­bün­delt, fin­det er eben­so an der Küs­te in Swi­ne­mün­de [pol­nisch: Świ­noujście] und Kirchruine Hoff 1930He­rings­dorf wie im ver­träum­ten Hin­ter­land bei Nep­per­min, Mel­len­thin und Benz. Bis ans Le­bens­ende fes­seln ihn, längst zu­rück in den USA, als Mo­tiv die Ben­zer Kir­che und die Ben­zer Müh­le. Von 1924 bis 1935 fin­det man Fei­nin­ger zur Som­mer­zeit re­gel­mä­ßig an Hin­ter­pom­merns Küs­te. "Ganz groß­ar­tig und vol­ler Zau­ber" er­scheint ihm dort die .Kirch­rui­ne von Hoff [Trzę­sacz], wäh­rend ihn in ► Trep­tow an der Re­ga [Trze­bia­tów] der Grütz­turm und die Ma­rien­kir­che in ih­ren Bann zie­hen.
Eigens für uns wird Britta Bode M.A. wie­der aus­ge­wähl­te .Fei­nin­ger-Wer­ke aus dem De­pot des Kup­fer­stich­ka­bi­netts in Ber­lin ans Licht be­för­dern - Wer­ke, die sonst so gut wie nie zu se­hen sind.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Wasserschloss Mellenthin (einem Feininger-Motiv!).
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 2

€ 425,- pro Person im DZ  
€ 485,- pro Person im EZ 
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       Ostsee-, Sund- und Boddenkreuzfahrt
       VORPOMMERNS KÜSTENWELT    

Neuauflage unseres ausgebuchten und begeistert aufgenommen Schiffstörns 2016:

StrelasundVorpommerns fast 1.500 km Küstenlinie machen mehr als drei Fünf­tel der­je­ni­gen ganz Deutsch­lands aus - vor al­lem dank zahl­rei­cher klei­ner und gro­ßer In­seln, zwi­schen und in de­nen sich nach­eis­zeit­lich die Bod­den ge­bil­det ha­ben: ei­ne vom Meer er­ober­te, pit­to­res­ke Mo­rä­nen­land­schaft, de­ren na­tür­li­che Schön­heit ih­res­glei­chen sucht. Wir er­schlie­ßen uns die­ses fas­zi­nie­ren­de Was­ser­reich mit dem ei­gens ge­char­ter­ten MS 'Al­te­fähr' am ers­ten Tag zu­nächst von Bar­höft am Fest­land auf ei­nem Törn durch den Na­tio­nal­park Vor­pom­mer­sche Bod­den­land­schaft - links die Na­tur­schutz­in­sel Bock und den Gel­len und rechts die In­seln Um­manz und Ö­he, West­rü­gen und den Bug lie­gen­las­send - bis nach .Vit­te auf Hid­den­see. Das 'sö­te Län­ne­ken' zieht seit je­her il­lus­tre Künst­ler an; wie und wo u.a. As­ta Niel­sen, Gret Pa­lucca, Joa­chim Rin­gel­natz und die Ma­le­rin­nen des Künst­le­rin­nen­bun­des leb­ten und wirk­ten, zeigt uns Wahl­in­su­la­ne­rin und Hid­den­see-Au­to­rin Ma­rion Ma­gas. Zum Abend schip­pern wir in den Stre­la­sund und le­gen in der Welt­erbe­stadt .Stral­sund an. Frie­de­ri­ke Tho­mas M.A., Fach­au­to­rin des Welt­erbe­an­trags und Mit­glied des Welt­erbe-Bei­ra­tes, führt uns am nächs­ten Mor­gen durch die Alt­stadt der ehr­wür­di­gen Han­se­stadt, be­vor wir un­ter der neu­en Rü­gen­brü­cke hin­durch, um die Halb­in­sel Zu­dar her­um und über den Rü­gi­schen Bod­den nach Lau­ter­bach auf Rü­gen ge­lan­gen. Von dort ist es per Bahn nur ein Kat­zen­sprung zur rein klas­si­zis­ti­schen, strah­lend wei­ßen .Re­si­denz­stadt Put­bus, mit der sich Fürst Mal­te zu Put­bus (1783-1854) ein Denk­mal ge­setzt hat, was uns Put­bus-Au­tor Chris­tian Bruhn be­weist. Der Abend sieht uns - nach ei­ner Um­run­dung der einst für die DDR-Caspar David FriedrichPo­lit­pro­mi­nenz ab­ge­rie­gel­ten In­sel Vilm - zu­rück in Stral­sund. Am drit­ten Tag geht’s ent­lang der Fest­lands­küs­te des Stre­la­sunds und des Greifs­wal­der Bod­dens hin­ein in die Dä­ni­sche Wiek und den Ryck fluss­auf­wärts in die al­te Uni­ver­si­täts- und Han­se­stadt .Greifs­wald. Sie ist Ge­burts­ort des gro­ßen ro­man­ti­schen Ma­lers Cas­par Da­vid Fried­rich (1774-1840); zu sei­nen Le­bens­sta­tio­nen und Lieb­lings­or­ten in der Alt­stadt führt uns Ju­lie Ber­ger vom Cas­par-Da­vid-Fried­rich-Zen­trum.

Schiffsreise mit dem Fahrgastschiff "Altefähr", HP, DZ im ****Hotel Scheelehof inmitten der Stral­sun­der Welt­erbe-Alt­stadt.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es bereits wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le wei­te­re Neu­auf­la­ge in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut auf ei­nen Törn durch die vor­pom­mer­sche Küs­ten­welt be­ge­ben wer­den.

€ 660,- pro Person im DZ  
€ 745,- pro Person im EZ    
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  UNBEKANNTES MITTELSACHSEN:
  DAS LAND DER MULDE(N)
©

Neuauflage unserer 2009/2010 vier Mal ausgebuchten Rei­se
durch eine ebenso beeinduckende wie unentdeckte Kulturlandschaft:

In zwei Quellflüssen - der Zwi­ckau­er und der Frei­ber­ger Mul­de - er­gießt sich der mit­tel­säch­si­sche Strom aus dem Erz­ge­bir­ge, nimmt da­bei die Zscho­pau auf und wird bei Grim­ma zur ver­ei­nig­ten Mul­de: ein Land­strich im Wind­schat­ten von Sach­sens Tou­ris­mus­zen­tren, aber Burg Kriebstein - "Sachsens schönste Ritterburg"doch der­art viel Kul­tur­er­be auf engs­tem Raum, dass hier­für fünf Ta­ge knapp rei­chen:
Schon die Burgendichte - wegen der Fluss­lage - ist in Deutsch­land un­er­reicht; wir be­su­chen
 Krieb­stein, eine Berg­sporn­burg über der Zscho­pau, wo wir die reiz­vol­le Land­schaft auch vom Schiff auf dem Stau­see in Au­gen­schein neh­men, Col­ditz, im Zwei­ten Welt­krieg Kriegs­ge­fan­ge­nen­la­ger für höchs­te Of­fi­zie­re und viel­fach von Bri­ten be­such­te Kult­stät­te, und die schon 995 erst­mals er­wähn­te Burg­an­la­ge Schloss Roch­litz. Auch Sa­kra­les, eben­so ur­alt, fin­det sich an den Mul­den: das 1162 ge­stif­te­te Klos­ter Alt­zel­la, einst Sach­sens be­deu­tends­tes Zis­ter­zien­ser­kon­vent, und die Wech­sel­bur­ger Ba­si­li­ka, feins­te Ro­ma­nik und seit 1993 wie­der Stifts­kir­che von Be­ne­dik­ti­ner­mön­chen.
Sachsens Landadel wusste, wo und wie man es sich gut ein­rich­te­te - das be­wei­sen der
 Park Lich­ten­wal­de,  im Über­gang von Ba­rock zu Ro­ko­ko ent­stan­den - pracht­voll-üp­pig und zier­lich-ver­spielt, der groß­zü­gi­ge Park Ma­chern, ei­ne der ers­ten „eng­li­schen“ An­la­gen Deutsch­lands, Schloss Pü­chau, des­sen „Schloss­herr“ uns emp­fängt, und das  Jagd­haus Kös­sern (wohl vom „Zwin­ger“-Er­bau­er Pöp­pel­mann), wo wir im Fest­saal ein Son­der­konzert (Blüth­ner-Flü­gel) er­le­ben und spei­sen wer­den.
Trotz DDR und der Hochwasserfluten von 2002 und 2013: Mittelsachsens Städte - drei­fach sa­niert - zäh­len zu den schöns­ten in Deutsch­land:
 Grim­ma mit Re­nais­sance­rat­haus in der denk­mal­ge­schütz­ten Alt­stadt,  Wald­heim, „Per­le des Zscho­pau­tals“, und  Wur­zen mit Dom und Bi­schofs­schloss, in des­sen Ge­richts­saal wir fest­lich di­nie­ren wer­den, und Jo­a­chim Rin­gel­natz’ Ge­burts­haus (Rin­gel­natz­samm­lung im Stadt­mu­se­um). Nicht nur ihn, auch an­de­re Li­te­ra­ten hat die Ge­gend auf­zu­wei­sen:  Hai­ni­chen ist Ge­burts­ort des Fa­bel­dich­ters Chris­tian Fürch­te­gott Gel­lert, das erst­klas­sig ge­führ­te Gel­lert-Mu­se­um wür­digt dies; in Hohn­städt be­saß Ge­org Jo­a­chim Gö­schen, Ver­le­ger Goe­thes, Schil­lers, Wie­lands und Klop­stocks, ein An­we­sen - im Gö­schen­haus kom­men wir in den Ge­nuss einer Füh­rung und Le­sung. Und aus Schil­dau stam­men die Schild­bür­ger...

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Kloster Nimbschen (bei Grim­ma, Ka­tha­ri­na von Bo­ras Klos­ter), HP (dar­un­ter Di­ner im Jagd­schloss Kös­sern und im Schloss Wur­zen), Schiff­fahrt auf der Tal­sper­re Krieb­stein, Son­der­soi­rée im Kös­ser­ner Fest­saal.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9
€ 690,- pro Person im DZ  
€ 825,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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Fürst Hermann von Pückler-Muskau  
   "IDEALLANDSCHAFTEN":
   FÜRST HERMANN VON PÜCKLER-MUSKAU

Neues Muskauer Schloss

Zum 11. Mal tauchen wir in die Welt des "grünen Fürsten" ein:

Mit der Hirschkutsche durch Berlin, Schein­schei­dung von sei­ner "Schnu­cke", we­gen Geld­man­gels ver­ge­bens auf Braut­schau in Eng­land, Lieb­schaft mit ei­ner schwar­zen Skla­vin: Fürst Her­mann von Pück­ler-Mus­kau (1785-1871) war ex­trem - eben­so sei­ne Schöp­fer­kraft, die sich in un­ver­gleich­lich kunst­vol­len Park­an­la­gen zeigt:.Bad Mus­kau, sein ge­nia­ler Erst­ling und heu­te deutsch-pol­ni­sches Welt­kul­tur­erbe,.Ba­bels­berg, wun­der­schön am Tumulus in BranitzHa­vel­ufer ge­le­gen, und.Bra­nitz, sein meis­ter­haf­tes Spät­werk. Wir fol­gen der gren­zen­lo­senKrea­ti­vi­tät eines wah­ren Welt­man­nes - mit der fan­ta­sie­vol­len.Aus­stel­lung "Pück­ler! Pück­ler? Ein­fach nicht zu fas­sen!" im res­tau­rier­ten Mus­kau­er Neu­en Schloss.

Busreise, HP, DZ im Hotel Am Schlossbrunnen in Bad Muskau.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 460,- pro Person im DZ
€ 495,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  MIT HEINE UND GOETHE IN DEN HARZ©


...nach sechs Jahren wieder im Angebot:

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)Heinrich Heine geht 1824 auf seine berühmte "Harzreise". Von .Göt­tin­gen kom­mend, führt sie ihn nach .Claus­thal und ei­ni­ge Ta­ge nach .Gos­lar (jetzt UNESCO-Welt­kul­tur­erbe), be­vor er das mythos­um­wo­be­ne Haupt­ziel, den .Bro­cken, er­klimmt und durch das lieb­li­che .Ilse­tal wie­der Heinrich Heine (1797-1856)ab­steigt, um da­nach Goe­the in Wei­mar zu tref­fen. Der Dich­ter­fürst selbst hat drei län­ge­re Harz-Rei­sen un­ter­nom­men (1777, 1783 und 1784), auf de­nen er - ab­ge­se­hen von den auch von Hei­ne be­such­ten Or­ten - un­ter an­de­rem das heu­ti­ge Welt­kul­tur­erbe .Berg­werk Ram­mels­berg ('stu­dien­hal­ber' als Berg­bau­mi­nis­ter), Tha­le und das . Bode­tal er­kun­det und auch in .Wer­ni­ge­ro­de ge­näch­tigt hat. Las­sen Sie sich li­te­ra­risch in den Harz ent­füh­ren!

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Kaiserworth (vor dem schon Heine stau­nend stand) in Gos­lar, Bro­cken­bahn-Fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 525,- pro Person im DZ  
€ 565,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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    "CARMEN" AUF SCHLOSS RHEINSBERG -
    DIE PREUSSEN UND DIE "MIROKESEN"

Ein Sommerwochenende, auf dem die Äs­the­tik der Na­tur, gro­ße Kul­tur­ge­schich­te und die glanz­vol­le Welt der Oper ver­schmel­zen: Per .Schiff fah­ren wir über die Meck­len­bur­gi­sche Seen­plat­te auf die .Schloss­in­sel Schloss Mirowzu Mi­row, wo Adolph Fried­rich IV., Fritz Reu­ters "Dörch­läuch­ting", und sei­ne Schwes­ter, die bri­ti­sche Kö­ni­gin So­phie Char­lotte zur Welt ge­kom­men und auf­ge­wach­sen sind. Ihr .Schloss Mi­row, des­sen Be­woh­ner Preu­ßens Kron­­prinz Fried­rich (spä­ter "der Gro­ße") et­was ab­schät­zig "Mi­ro­ke­sen" tauf­te, be­sitzt nach 11-jäh­ri­ger Sa­nie­rung wie­der sei­nen al­ten Charme. Fried­richs un­wei­tes Schloss Rheinsberg.Schloss Rheins­berg war Herz­stück ei­nes Mu­sen­ho­fes, den sein jün­ge­rer Bru­der Prinz Hein­rich fort­führ­te. Im .Schloss­park wird .Georges Bi­zets "Car­men" ge­ge­ben - es prä­sen­tiert sich wie­der die Welt­eli­te des Opern­nach­wuch­ses an ei­nem Ort, wo schon man­che Lauf­bahn ih­ren An­fang nahm, die bis zur Met, zur Sca­la oder an fast al­le deut­schen Opern­häu­ser ge­führt hat. Der Künst­le­ri­sche Di­rek­tor .Frank Mat­thus stellt uns wie im­mer selbst sei­ne Kam­mer­oper vor, die wir das 40.(!) Mal be­su­chen. Sei­ne HeckentheaterPres­se­spre­che­rin .Ute Schind­ler lässt uns er­neut .Fes­ti­val­sän­ge­rin­nen bzw. -sän­gern persönlich begegnen, die aus welt­weit na­he­zu 500 Be­wer­bern aus­er­wählt wor­den sind, und wirft mit uns ei­nen .Blick hin­ter die Fes­ti­val­ku­lis­sen: im He­cken­thea­ter, dem Auf­füh­rungs­ort der Oper, im Schloss­thea­ter und im Künst­ler­haus, wo die As­pi­ran­ten auf ei­ne Welt­kar­rie­re wäh­rend der Fest­spie­le woh­nen.

Busreise, DZ im ****Haus Rheinsberg - Hotel am See, Charterschifffahrt, Festivalkarte bes­ter Ka­te­go­rie.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 325,- pro Person im DZ   
€ 360,- pro Person im EZ      
Anmeldung

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  UNBEKANNTES ANHALT:
  GÄRTEN, SCHLÖSSER, KUNST - UND EINE ZARIN
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Das einstige Fürstentum Anhalt, ein im Reichsrahmen winziges Ter­ri­to­rium, war vor sei­ner Wie­der­ver­ei­ni­gung (1793-1863) in noch win­zi­ge­re Kleinst­staa­ten zer­split­tert: An­halt-Bern­burg, An­halt-Des­sau, An­halt-Kö­then und An­halt-Zerbst. Po­si­ti­ver Ne­ben­ef­fekt: Es ent­spross statt­li­che Kul­tur­viel­falt, die noch heu­te nach­wirkt. Wir er­kun­den in der Re­si­denz­land­schaft ► die An­hal­ti­sche Ge­mäl­de­ga­le­rie (von Lu­cas Cra­nach bis ins 20. Jahr­hun­dert) im ► Jo­hann­bau, dem 1523-28 ent­stan­de­nen Re­nais­sance­flü­gel des Des­sau­er Schlos­ses, das ► Mo­ses-Men­dels­sohn-Zent­rum, das den 1729 in Des­sau ge­bo­re­nen Phi­lo­so­phen der To­le­ranz ehrt, den Des­sau­er ► Geor­gen­gar­ten, ab 1780 ge­nial 'eng­lisch' an­ge­legt vom Bru­der des be­rühm­ten Fürs­ten Franz, die auf die­sen selbst zu­rück­ge­hen­de, nicht min­der ex­zel­len­te ► Schloss- und Gar­ten­an­la­ge Lui­sium (1774-80) und sei­nen ab 1777 gleich­zei­tig er­schaf­fe­nen ► Wald­park Sieg­litz, das rei­zen­de  Ro­ko­ko­schloss Mo­sig­kau, 1752-57 er­baut für des 'Al­ten Des­sau­ers' Lieb­lings­toch­ter, das von des­sen Va­ter Jo­hann Ge­org II. für sei­ne Gat­tin Hen­ri­et­te Ca­tha­ri­na von Ora­nien-Nas­sau 1681-85 ge­bau­te ► Schloss Ora­nien­baum samt dem un­ter Fürst Franz 1793-97 um den 'Chi­ne­si­schen' Gar­ten er­gänz­ten Ba­rock­park, ► Kö­then und sein Schloss, des­sen äl­tes­ten Tei­le aus dem 16. Jahr­hun­dert sind und wo Jo­hann Se­bas­tian Bach 1717-23 Fürst­li­cher Hof­ka­pell­meis­ter war, ► Bern­burg mit dem stol­zen Re­nais­sance­schloss, der 'Kro­ne An­halts', und der Schloss­kir­che St. Aegi­dien (teils noch ro­ma­nisch) so­wie ► Zerbst, des­sen Fürs­ten­tum die 1762 auf den Thron ge­lang­te Za­rin ent­stammt, mit der Samm­lung Ka­tha­ri­na II. im Ka­va­lier­haus.

Busreise, DZ im ****nh-Hotel Dessau, HP.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9
€ 575,- pro Person im DZ  
€ 665,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  F Ü R S T B I S T Ü M E R  -  GLAUBE, GLANZ UND GLORIA


Vor dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 gibt es im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich Deut­scher Na­tion (HRR) noch fast 30 sou­ve­rä­ne Ter­ri­to­rien, wo­rin geist­li­che und welt­li­che Macht ver­schmel­zen: Fürst­bis­tü­mer. Die­ses HRR-Spe­zi­fi­kum rührt vom frü­hen Mit­tel­al­ter her, als HRR-Kö­ni­ge und -Kai­ser mit­tels von ih­nen er­nann­ter Bi­schö­fe die Rol­le gro­ßer Adels­dy­nas­tien zu min­dern trach­ten - und bald die in Per­so­nal­union als Kir­chen- und Lan­des­her­ren am­tie­ren­den, meist hoch­ade­li­gen Fürst­bi­schö­fe ih­rer­seits oft mäch­ti­ge Reichs­fürs­ten wer­den. Vor al­lem ar­chi­tek­to­nisch wirkt dies nach:
Dom zu FuldaDie Äbte des dank des Hl. Bonifatius 744 gegründeten Klosters  F u l d a  stei­gen 1170 zu Reichs­fürs­ten auf; 1752 wird die Fürst­ab­tei zum Fürst­bis­tum und 1803 auf­ge­löst. Die .Mi­cha­els­kir­che (820-22) gilt als Deutsch­lands äl­tes­te Re­plik der Gra­bes­kir­che Je­su, wäh­rend der .Dom St. Sal­va­tor (1704-12) ein ba­ro­ckes Meis­ter­werk Jo­hann Dient­zen­ho­fers ist. Dass die Fürst­äb­te/-bi­schö­fe des 18. Jahr­hun­derts welt­li­cher Dar­stel­lung ih­res Reich­tums mit­nich­ten ab­hold sind, be­zeu­gen ihr .Stadt­schloss (Dient­zen­ho­fer 1706-14), ih­re .Fa­sa­ne­rie Ei­chen­zell, und der prunk­vol­le .Apol­lo-Saal der Oran­ge­rie, in dem wir für Sie einen Ba­rock­abend ar­ran­giert ha­ben.
Karl der Große gründet um 783 das Bistum  O s n a b r ü c k,  das sich iSchloss und Benediktinerabtei Iburgm 13./14. Jahr­hun­dert zum Fürst­bis­tum ent­wi­ckelt, ab 1650 ab­wech­selnd ei­nen ka­tho­li­schen und evan­ge­li­schen Lan­des­herrn hat (!) und 1802 zu Kur­han­no­ver kommt. Ist schon ein ka­ro­lin­gi­scher Dom nach­ge­wie­sen, so ent­fal­tet der heu­ti­ge .Dom St. Pe­trus sei­ne ro­ma­nisch-go­ti­sche Er­ha­ben­heit ab 1100. Re­prä­sen­ta­ti­ver Bi­schofs­sitz ist vom 11. Jahr­hun­dert bis 1673 der kom­plett er­hal­te­ne Dop­pel­kom­plex .Schloss und Be­ne­dik­ti­ner­ab­tei Iburg.
Paradiesportal des Hohen Doms zu PaderbornAuch das Bistum  P a d e r b o r n  verdankt seine Existenz Karl dem Gro­ßen, der mit des­sen Er­rich­tung 799 sei­ne Kai­ser­krö­nung an­bahnt. 1321 bis zur preu­ßischen An­ne­xion 1802 be­steht das Fürst­bis­tum. Am Ort der ka­ro­lin­gi­­schen Bi­schofs­kir­che be­fin­det sich jetzt der .Ho­he Dom, der vor al­lem im 13. Jahr­hun­dert sei­ne Ge­stalt er­hält - mit dem ro­ma­ni­schen West­turm Dom zu Hildesheimund dem be­rühm­ten Pa­ra­dies­por­tal.
H i l d e s h e i m,  815 Bistum, ist Fürstbistum von 1235 bis 1802, als es Preu­ßen zu­fällt. Der .Ma­rien­dom, mit ho­­her Kunst ver­se­­hen un­ter 'Künst­­ler­bi­schof' Bern­­ward (≈960-1022) und Welt­erbe der UNESCO, stellt seit der Sa­nie­rung zum 1.200-jäh­ri­gen Bis­tums­ju­bi­läum wie­der ein fa­bel­haf­tes Bei­spiel deut­scher Ro­ma­nik dar.
C o r v e y,  822 von Benediktinern gegründet, avan­ciert 1220 zur 'ge­fürs­te­ten' Ab­tei, ist 1792-1803 Fürst­bis­tum und als ehe­dem "geis­ti­ges, re­li­giö­ses und po­li­ti­sches Zent­rum" Welt­erbe, da es "auf her­aus­ra­gen­de Wei­se … ka­ro­lin­gi­sche Ar­chi­tek­tur mit an­ti­ken Vor­bil­dern zu ei­nem Kunst­werk" ver­ei­ne (UNESCO 2014).  
Das 1007 von König Heinrich II. gestiftete Bistum  B a m b e r g  wird 1304 zum Fürst­bis­tum er­ho­ben und 1802/03 dem Kö­nig­reich Bay­ern ein­ver­leibt. 1237 ist Wei­he des spät­ro­ma­nisch-früh­go­ti­schen .Doms St. Pe­ter und St. Ge­org, des do­mi­nan­ten Baus im Welt­erbe .Bam­ber­ger Alt­stadt, ei­ner "in ein­zig­ar­ti­ger Wei­se … auf früh­mit­tel­al­ter­li­cher Grund­struk­tur ent­wi­ckel­ten mit­tel­eu­ro­pä­i­schen Stadt" (UNESCO 1993). Wie gut Ba­rock­bi­schö­fe im 17./18. Jahr­hun­dert zu le­ben wuss­ten, zei­gen ih­re .Neue Re­si­denz, die Leon­hard Dient­zen­ho­fer 1697-1703 mit­ge­stal­­tet hat, und ihr Som­mer­sitz .Schloss See­hof (1687-96) mit den Was­ser­spie­len.

Busreise, HP, DZ im ****Maritim Am Schlossgarten in Fulda. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 595,- pro Person im DZ  
€ 675,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  DICHTER IN DER MARK


Gewiss: Der märkische Autor ist Theo­dor Fon­ta­ne. Doch auf die­ser Rei­se be­kommt er Ge­sell­schaft, denn die Mark Bran­den­burg hat li­te­ra­risch noch weit­aus mehr im An­ge­bot:
In Frankfurt (Oder) ist 1777 Heinrich von Kleist ge­bo­ren, ver­bringt dort Kind­heit und Ju­gend und be­ginnt 1799 ein Stu­dium; die Stadt wür­digt ih­ren größ­ten Sohn im
.Kleist-Mu­seum. Ab 1802 lebt der il­lus­tre Fried­rich de la Motte Fou­qué ("Un­di­ne") auf.Schloss Nenn­hau­sen im Ha­vel­land und emp­fängt Geis­tes­größen sei­ner Zeit. 1885 zieht Ger­hart Haupt­mann nach Erk­ner in die Vil­la Las­sen um; im heu­ti­gen.Ger­hart-Haupt­mann-Mu­seum ent­steht sein ers­tes Dra­ma ("Vor Son­nen­auf­gang"). 1894/95 schreibt Theo­dor Fon­ta­ne den Ro­man "Ef­fi Briest"; er be­ruht auf wirk­li­chen Ge­scheh­nis­sen: Die 'wah­re' Ef­fi, Fon­ta­nes Vor­la­ge, ist die mit Ar­mand Lé­on von Ar­den­ne un­glück­lich ver­hei­ra­te­te Eli­sa­beth von Plo­tho gewesen. In ih­rem Ge­burts­ort .Zer­ben an der El­be, auch im sa­nier­ten 'Schloss', er­in­nert man en­ga­giert an das Schick­sal der jun­gen Ehe­bre­che­rin. "Rheins­berg - ein Bil­der­buch für Ver­lieb­te", mit des­sen zau­ber­haf­ter iro­ni­scher Leich­tig­keit er sei­nen Ruhm als Schrift­stel­ler be­grün­det, fließt Kurt Tu­chols­ky 1912 aus der Fe­der; das .Kurt-Tu­chols­ky-Li­te­ra­tur­mu­seum, das ein­zi­ge sei­ner Art, nimmt sich im Rheins­ber­ger Schloss des be­herz­ten Au­tors an. Für "Die Hei­den von Kum­me­row" be­dient sich Ehm Welk 1937 des Dor­fes .Bie­sen­brow bei An­ger­münde als Mo­dell. 1952 bis zu sei­nem To­de 1956 nutzt Ber­told Brecht eine Vil­la am Scher­müt­zel­see in Bu­ckow als sei­nen Rück­zugs­ort; das .Brecht-Wei­gel-Haus ist jetzt Mu­seum.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Schloss Steinhöfel. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 395,- pro Person im DZ  
€ 455,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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    ZWISCHEN JADEBUSEN UND KRUMMHÖRN -
    OSTFRIESISCHE BEGNUNGEN


"Eala frya Fresena" ("Seid gegrüßt, Ihr freien Friesen") - die Frie­si­sche Frei­heit ist ein vom mit­tel­al­ter­li­chen Feu­da­lis­mus ex­trem ab­wei­chen­des Mo­dell: Ost­fries­land ist sei­ner­zeit nie­man­dem au­ßer dem Kai­ser un­ter­tan, und es bil­det sich bis ins spä­te­re Mit­tel­al­ter auch kein Adel aus, son­dern man re­gelt Ge­mein­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten auf Tref­fen frei ge­wähl­ter Ab­ge­sand­ter der Land­ge­mein­den. Die­se frei­heit­li­che Kul­tur­prä­gung, meint man, sei noch heu­te spür­bar. Doch ManningaburgEn­de des 14. Jahr­hun­derts weicht die Ega­li­tät, und Häupt­linge er­rin­gen Macht; ei­ne der wich­tigs­ten Dy­nas­tien sind die Man­nin­gas - auf der .Man­nin­ga­burg (15. Jahr­hun­dert) in Pew­sum, die spä­ter den zu Fürs­ten ar­ri­vier­ten Schloss JeverCirk­se­nas ge­hört, prä­sen­tiert man Bur­gen- und Herr­schafts­ge­schich­te. Wird das Fürs­ten­tum Ost­fries­land mit dem En­de der Cirk­se­nas 1744 preu­ßisch, geht das Je­ver­land schon 1575, als Ma­ria, die letz­te der Wiem­kens-Häupt­lin­ge, stirbt, an Ol­den­burg, 1667 an An­halt-Zerbst (da­mit 1793-96 an Russ­land!) und 1820 wie­der an Ol­den­burg, ein Wech­sel­spiel, das das Mu­seum im .Schloss Je­ver vor­stellt. Die Müh­sal, der Nord­see über­haupt Le­bens­raum zu ent­rei­ßen, malt das ► Küs­ten­mu­seum Wil­helms­ha­ven aus. Im .Ha­fen Ca­ro­li­nen­siel und im Groot Hus des Siel­ha­fen­mu­seums wird See­fahrts­ge­schich­te le­ben­dig - wie auch im .Mu­seum Nord­deich Ra­dio in Nor­den, wo­rin Ex-Mit­ar­bei­ter der 1998 auf­ge­lös­ten Küs­ten­funk­stel­le zei­gen, wie von hier aus fast 100 Jah­re lang welt­wei­ter te­le­gra­fi­scher Ver­kehr für Schif­fe ab­lief. Ost­fries­lands jüngs­tes ma­ri­ti­mes Mega­pro­jekt ist der ti­de­un­ab­hän­gi­ge Con­tai­ner­ha­fen .Ja­de-We­ser-Port, 2012 nur schlep­pend an­ge­lau­fen - aber doch zu­kunft­wei­send? Was­ser als Trans­port­weg spielt(e) auch im Bin­nen­land ei­ne Rol­le: Mit un­se­rem .Char­ter­schiff er­rei­chen wir auf dem Ems-Ja­de-Ka­nal.Au­richs his­to­ri­sche Alt­stadt. Was­ser ist zu­dem Ba­sis des hier fa­vo­ri­sier­ten Ge­tränks: Im .Ost­frie­si­schen Tee­mu­seum Nor­den ver­fol­gen wir den Weg des Tees von den Über­see­plan­ta­gen in die hei­mi­sche Tas­se, eig­nen uns in der Tee­ze­re­mo­nie ost­frie­si­sche Tee­kul­tur an und dür­fen bei un­se­rer Tee­ta­fel im 'Rum­mel', dem Fest­saal des Nor­der Al­ten Rat­hau­ses, selbst kos­ten. Chris­ten­tum und freie Frie­sen har­mo­nie­ren an­fangs gar nicht - Bo­ni­fa­tius fin­det den Tod von (West-)Frie­sen­hand… Doch letzt­lich ge­lingt die Chris­tia­ni­sie­rung, was zahl­lo­se Got­tes­häu­ser be­zeu­gen: .St. Ma­rien zu Nes­se ist ei­ne fein aus­ge­stat­te­te ro­ma­ni­sche Tuff­stein­kir­che vom En­de des 12. Jahr­hun­derts mit ei­ner ei­gen­wil­lig auf den Lett­ner ge­setz­ten Or­gel­em­po­re, .St. Flo­rian zu Sil­len­ste­de von Alte Kirche Suurhusen1233, freund­lich be­malt und ver­se­hen mit Ci­bo­rien (über­dach­ten Ne­ben­al­tä­ren), be­sitzt mit dem Tauf­stein aus der Ent­ste­hungs­zeit ein ro­ma­ni­sches Meis­ter­werk, ei­nen Guin­ness-Welt­re­kord hält die .Al­te Kir­che Suur­hu­sen, weil ihr Turm schie­fer als der von Pi­sa ist, und ei­nen Su­per­la­tiv bie­tet auch die .Kir­che zu .Ry­sum, dem wohl schöns­ten Rund­war­fen­dorf auf der Krumm­hörn: Ih­re Or­gel von 1457 ist die äl­tes­te be­spiel­ba­re in ganz Nord­eu­ro­pa. Künst­ler schät­zen die Rei­ze Ost­fries­lands: In der .Kunst­scheu­ne Gulf­hof Dieks­kiel in Pil­sum er­war­ten uns die Stein­bild­hau­erin An­ne­gret Schnack, die freie Ma­le­rin Li­lia­ne Ha­ge­mann und die Fil­ze­rin Ul­ri­ke San­ne; auch der Stahl­plas­ti­ker Leo Wüb­be­na emp­fängt uns per­sön­lich in sei­nem .Skulp­tu­ren­gar­ten in Fun­nix. Ein Land­schafts­kunst­werk im 'eng­lisch'-früh­ro­man­ti­schen Stil ist .Lü­tets­burg: "ein ur­al­tes Schloss am Mee­res­strand, ein herr­li­cher Park im baum­lo­sen Land…" (Theo­dor Fon­ta­ne 1882).

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Am Schloss in Aurich, Charterschifffahrt auf dem Ems-Jade-Kanal, Tee­ta­fel im Al­ten Rat­haus Nor­den
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 540,- pro Person im DZ  
€ 570,- pro Person im EZ  
€ 595,- pro Person im DZ als EZ    
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    'INDIAN SUMMER' BEI  L E N N É  -
 
  VON DER "ÄSTHETISCHEN AUSSCHMÜCKUNG" DER LANDSCHAFT

Peter Joseph LennéPeter Joseph Lenné, 1789 als Spross einer Gärt­ner­dy­nas­tie bei Bonn ge­boren, kommt 1816 als Gärt­ner­ge­sel­le an Preu­ßens Hof und be­ginnt ei­ne stei­le Kar­rie­re, die ihn letzt­lich zum Kö­nig­li­chen Ge­ne­ral-Gar­ten­di­rek­tor macht. Über­zeugt da­von, es sei "kaum ei­ne Land­schaft … denk­bar, wel­che un­ter der ord­nen­den Hand des Künst­lers der äs­the­ti­schen Aus­schmü­ckung … durch An­pflan­zung un­fä­hig wä­re", ist Len­né der ge­frag­tes­te 'eng­li­sche' Gar­ten­künst­ler sei­ner Zeit. Den Durch­bruch be­güns­tigt Staats­kanz­ler Karl Au­gust Fürst v. Hard­en­berg, Neuhardenbergdem er ab 1821 den .Schloss­park Neu­har­den­berg an­legt, ein ku­rios trich­ter­ar­tig-weit­räu­mig vom Schin­kel­schloss fort lau­fen­des Gar­ten­kunst­werk. Rasch häu­fen sich Auf­trä­ge vom Land­adel: Ab 1822 ent­steht - ini­tiiert von Ot­to v. Ar­nim - am Oder­ufer der .Len­né­park Crie­wen, dem das gan­ze Dorf au­ßer der Kir­che wei­chen muss; in der Ucker­mark las­sen ab 1825 Fried­rich Wil­helm Graf v. Re­dern den .Len­né­park Görls­dorf, für des­sen Wie­der­auf­bau sich ein Freun­des­ver­ein en­ga­giert, und ab 1832 Her­mann Graf v. Schwe­rin den .Len­né­park Wolfs­ha­gen kre­ie­ren, der den si­chel­för­mi­gen See mit Bur­grui­ne ein­fasst; im sel­ben Jahr nimmt Len­né für Otto v. De­witz den .Schloss­park Krum­beck in Meck­len­burg in An­griff, ein jüngst neu er­blüh­tes Meis­ter­werk; und 1835 be­auf­tragt ihn Fried­rich Graf v. Hahn mit dem .Schloss­park Ba­se­dow, der durch schein­bar un­end­li­che Sicht­ach­sen und pit­to­res­ke Har­mo­nie mit dem Stü­ler­schen Her­ren­haus be­sticht. Er­folgt dies al­les 'ne­ben­her', wird der be­am­te­te Land­schafts­künst­ler pri­mär haupt­be­ruf­lich ge­for­dert. Schon als Kron­prinz lässt der schön­geis­tige Fried­rich Wil­helm IV. Len­né für sich ar­bei­ten: Ab 1825 wird jahr­zehn­te­lang Pots­dams .Sans­sou­ci­park ge­nial 'eng­lisch' er­gänzt. Auch be­nach­bar­te Mon­ar­chen er­ken­nen Len­nés Krea­ti­vi­tät: Fried­rich Franz II. von Meck­len­burg-Schwe­rin ge­winnt ihn ab 1852 für die Um­for­mung des .Schloss­parks Lud­wigs­lust, wo der sen­si­ble Na­tur­ge­stal­ter die Ba­rock­struk­tur (Al­leen, Ka­nä­le, Kas­ka­den) nicht be­sei­tigt, sondern nur neu or­na­men­tiert; für Ge­org von Meck­len­burg-Stre­litz op­ti­miert Len­né - wie­der unter Ach­tung der for­ma­len Her­kunft - den .Schloss­park Rem­plin, den uns Prof. Ste­fan Pul­ke­nat zeigt, der schon et­li­che Len­né­parks auf­ge­frischt hat.

Busreise, HP, DZ im ****Panorama-Hotel am Oberuckersee.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 430,- pro Person im DZ  
€ 520,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  VORWEIHNACHTLICHES  
  E R Z G E B I R G E, DRESDEN UND PRAG

Erzgebirgischer Schwibbogen...nach drei Jahren wieder im Angebot - zum 18. (!) Mal:
unsere Traditionsreise in Deutsch­lands Weih­nachts­land Nr. 1  -
nir­gends wird Ad­vent lie­be­voller ge­fei­ert als im Erz­ge­bir­ge:
                  

Fichtelbergbahn.Dresden mit seinem Residenzviertel und dem 583. Strie­zel­markt, "Deutsch­lands äl­tes­tem be­ur­kun­de­ten Weih­nachts­markt", .Ta­ges­tour ins vor­weih­nacht­li­che Prag, der 'Gol­de­nen Stadt' (Hrad­schin- und Stadt­füh­rung), .'Lich­tel­fest' samt ein­drucks­vol­ler Gro­ßer Berg­pa­ra­de in der stol­zen Berg­stadt Schnee­berg,.Spiel­zeug­stadt Seif­fen mit dem be­rühm­ten Berg­kirch­lein, .Dampf­lok­fahrt mit der 120-jäh­ri­gen Tra­di­tions­bahn durch die win­ter­li­che Ge­birgs­welt nach .Ober­wie­sen­thal, Deutsch­lands höchst­ge­le­ge­ner Stadt - am Fu­ße des Fich­tel­ber­ges (1.214 m),.'Erz­ge­birgs­haupt­stadt' An­na­berg-Buch­holz mit der im­po­san­ten An­nen­kir­che, .Dom zu Frei­berg (Sil­ber­mann­or­gel, Gol­de­ne Pfor­te und Bergsänger GeyerTul­pen­kan­zel), .ei­gens für uns und mit uns ge­fei­er­te tra­di­tio­nel­le 'Met­ten­schicht' un­ter Ta­ge im still­ge­leg­ten Berg­werk bei Eh­ren­frie­ders­dorf und .erz­ge­bir­gi­scher "Hutzn­ohmd", den für uns die re­nom­mier­ten Berg­sän­ger Geyer aus­rich­ten, die al­le vier stu­dier­te Mu­si­ker sind, 11 CDs ein­ge­spielt ha­ben, seit über 20 Jah­ren vor­wie­gend A-Ca­pel­la-Kon­zer­te im In- und Aus­land ge­ben (bis nach Tai­wan) und zahl­rei­che Fern­seh­auf­trit­te ab­sol­viert ha­ben.   

Busreise, HP, DZ im ***Hotel Sächsischer Hof in Scheibenberg.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 695,- pro Person im DZ
€ 755,- pro Person im EZ     
Anmeldung

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