Startseite
eintägige Reisen
mehrtägige innerdeutsche Reisen
Reisen ins europäische Ausland
Anmeldung
 
Stand: 15. August 2017
  Bitte wählen Sie:
.
  24.-27. August 2017 Unbekanntes Anhalt: Gärten, Schlösser, Kunst - und eine Zarin©  24.-27. August 2017
  22.-25. September 2017 Fürstbistümer - Glaube, Glanz und Gloria  22.-25. September 2017
  12.-15. Oktober 2017 Zwischen Jadebusen und Krummhörn - ostfriesische Begegnungen  12.-15. Oktober 2017
  19.-22. Oktober 2017 Die Zisterzienser im Rheinland  19.-22. Oktober 2017
  27.-29. Oktober 2017 'Indian Summer' bei Lenné - von der "ästhetischen Ausschmückung" der Landschaft  27.-29. Oktober 2017
  2./3. Dezember 2017 Advent im Havelland   2./3. Dezember 2017
  7.-11. Dezember 2017 Vorweihnachtliches Erzgebirge, Dresden und Prag  7.-11. Dezember 2017
  21.-23. Februar 2018 Leipzig - das Gewandhaus von Mendelssohn bis Nelsons  21.-23. Februar 2018
  3./4. März 2018 Berlin exclusiv - Adlon, Boulez-Saal und verbannte Denkmäler  3./4..März 2018
  30. März - 1. April 2018 Jatšy w Serbach · Ostern bei den Sorben - zwischen Spreewald und Oberlausitz  30.März - 1. April 2018
  5.-8. April 2018 Das Münsterland - Wasserschlösser und Abteien  5.-8. April 2018
  19.-22. April 2018 Unbekanntes Brandenburg: die "masurische" Mark© - zwischen Dahme und Oder   19.-22. April 2018
  27.-29. April 2018 Feininger in Mitteldeutschland  27.-29. April 2018
  1.-3. Juni 2018 Rügen - Sehnsuchtsinsel der Romantiker©  1.-3. Juni 2018

Diese Reisen führen wir mit unserem ****Bus des Reisedienstes Hamburg-Nord durch. Sie beginnen und enden alle in Hamburg (ZOB).
Unsere Preise enthalten s ä m t l i c h e Eintritte, Exkursionen und Führungen!

 

 


  UNBEKANNTES ANHALT:
  GÄRTEN, SCHLÖSSER, KUNST - UND EINE ZARIN
©

Das einstige Fürstentum Anhalt, ein im Reichsrahmen winziges Ter­ri­to­rium, war vor sei­ner Wie­der­ver­ei­ni­gung (1793-1863) in noch win­zi­ge­re Kleinst­staa­ten zer­split­tert: An­halt-Bern­burg, An­halt-Des­sau, An­halt-Kö­then und An­halt-Zerbst. Po­si­ti­ver Ne­ben­ef­fekt: Es ent­spross statt­li­che Kul­tur­viel­falt, die noch heu­te nach­wirkt. Wir er­kun­den in der Re­si­denz­land­schaft ► die An­hal­ti­sche Ge­mäl­de­ga­le­rie (von Lu­cas Cra­nach bis ins 20. Jahr­hun­dert) im ► Jo­hann­bau, dem 1523-28 ent­stan­de­nen Re­nais­sance­flü­gel des Des­sau­er Schlos­ses, das ► Mo­ses-Men­dels­sohn-Zent­rum, das den 1729 in Des­sau ge­bo­re­nen Phi­lo­so­phen der To­le­ranz ehrt, den Des­sau­er ► Geor­gen­gar­ten, ab 1780 ge­nial 'eng­lisch' an­ge­legt vom Bru­der des be­rühm­ten Fürs­ten Franz, die auf die­sen selbst zu­rück­ge­hen­de, nicht min­der ex­zel­len­te ► Schloss- und Gar­ten­an­la­ge Lui­sium (1774-80) und sei­nen ab 1777 gleich­zei­tig er­schaf­fe­nen ► Wald­park Sieg­litz, das rei­zen­de  Ro­ko­ko­schloss Mo­sig­kau, 1752-57 er­baut für des 'Al­ten Des­sau­ers' Lieb­lings­toch­ter, das von des­sen Va­ter Jo­hann Ge­org II. für sei­ne Gat­tin Hen­ri­et­te Ca­tha­ri­na von Ora­nien-Nas­sau 1681-85 ge­bau­te ► Schloss Ora­nien­baum samt dem un­ter Fürst Franz 1793-97 um den 'Chi­ne­si­schen' Gar­ten er­gänz­ten Ba­rock­park, ► Kö­then und sein Schloss, des­sen äl­tes­ten Tei­le aus dem 16. Jahr­hun­dert sind und wo Jo­hann Se­bas­tian Bach 1717-23 Fürst­li­cher Hof­ka­pell­meis­ter war, ► Bern­burg mit dem stol­zen Re­nais­sance­schloss, der 'Kro­ne An­halts', und der Schloss­kir­che St. Aegi­dien (teils noch ro­ma­nisch) so­wie ► Zerbst, des­sen Fürs­ten­tum die 1762 auf den Thron ge­lang­te Za­rin ent­stammt, mit der Samm­lung Ka­tha­ri­na II. im Ka­va­lier­haus.

Busreise, DZ im ****NH-Hotel Dessau, HP.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9
€ 575,- pro Person im DZ  
€ 665,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang


  F Ü R S T B I S T Ü M E R  -  GLAUBE, GLANZ UND GLORIA


Vor dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 gibt es im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich Deut­scher Na­tion (HRR) noch fast 30 sou­ve­rä­ne Ter­ri­to­rien, wo­rin geist­li­che und welt­li­che Macht ver­schmel­zen: Fürst­bis­tü­mer. Die­ses HRR-Spe­zi­fi­kum rührt vom frü­hen Mit­tel­al­ter her, als HRR-Kö­ni­ge und -Kai­ser mit­tels von ih­nen er­nann­ter Bi­schö­fe die Rol­le gro­ßer Adels­dy­nas­tien zu min­dern trach­ten - und bald die in Per­so­nal­union als Kir­chen- und Lan­des­her­ren am­tie­ren­den, meist hoch­ade­li­gen Fürst­bi­schö­fe ih­rer­seits oft mäch­ti­ge Reichs­fürs­ten wer­den. Vor al­lem ar­chi­tek­to­nisch wirkt dies nach:
Dom zu FuldaDie Äbte des dank des Hl. Bonifatius 744 gegründeten Klosters  F u l d a  stei­gen 1170 zu Reichs­fürs­ten auf; 1752 wird die Fürst­ab­tei zum Fürst­bis­tum und 1803 auf­ge­löst. Die .Mi­cha­els­kir­che (820-22) gilt als Deutsch­lands äl­tes­te Re­plik der Gra­bes­kir­che Je­su, wäh­rend der .Dom St. Sal­va­tor (1704-12) ein ba­ro­ckes Meis­ter­werk Jo­hann Dient­zen­ho­fers ist. Dass die Fürst­äb­te/-bi­schö­fe des 18. Jahr­hun­derts welt­li­cher Dar­stel­lung ih­res Reich­tums mit­nich­ten ab­hold sind, be­zeu­gen ihr .Stadt­schloss (Dient­zen­ho­fer 1706-14), ih­re .Fa­sa­ne­rie Ei­chen­zell, und der prunk­vol­le .Apol­lo-Saal der Oran­ge­rie, in dem wir für Sie einen Ba­rock­abend ar­ran­giert ha­ben.
Karl der Große gründet um 783 das Bistum  O s n a b r ü c k,  das sich iSchloss und Benediktinerabtei Iburgm 13./14. Jahr­hun­dert zum Fürst­bis­tum ent­wi­ckelt, ab 1650 ab­wech­selnd ei­nen ka­tho­li­schen und evan­ge­li­schen Lan­des­herrn hat (!) und 1802 zu Kur­han­no­ver kommt. Ist schon ein ka­ro­lin­gi­scher Dom nach­ge­wie­sen, so ent­fal­tet der heu­ti­ge .Dom St. Pe­trus sei­ne ro­ma­nisch-go­ti­sche Er­ha­ben­heit ab 1100. Re­prä­sen­ta­ti­ver Bi­schofs­sitz ist vom 11. Jahr­hun­dert bis 1673 der kom­plett er­hal­te­ne Dop­pel­kom­plex .Schloss und Be­ne­dik­ti­ner­ab­tei Iburg.
Paradiesportal des Hohen Doms zu PaderbornAuch das Bistum  P a d e r b o r n  verdankt seine Existenz Karl dem Gro­ßen, der mit des­sen Er­rich­tung 799 sei­ne Kai­ser­krö­nung an­bahnt. 1321 bis zur preu­ßischen An­ne­xion 1802 be­steht das Fürst­bis­tum. Am Ort der ka­ro­lin­gi­­schen Bi­schofs­kir­che be­fin­det sich jetzt der .Ho­he Dom, der vor al­lem im 13. Jahr­hun­dert sei­ne Ge­stalt er­hält - mit dem ro­ma­ni­schen West­turm Dom zu Hildesheimund dem be­rühm­ten Pa­ra­dies­por­tal.
H i l d e s h e i m,  815 Bistum, ist Fürstbistum von 1235 bis 1802, als es Preu­ßen zu­fällt. Der .Ma­rien­dom, mit ho­­her Kunst ver­se­­hen un­ter 'Künst­­ler­bi­schof' Bern­­ward (≈960-1022) und Welt­erbe der UNESCO, stellt seit der Sa­nie­rung zum 1.200-jäh­ri­gen Bis­tums­ju­bi­läum wie­der ein fa­bel­haf­tes Bei­spiel deut­scher Ro­ma­nik dar.
C o r v e y,  822 von Benediktinern gegründet, avan­ciert 1220 zur 'ge­fürs­te­ten' Ab­tei, ist 1792-1803 Fürst­bis­tum und als ehe­dem "geis­ti­ges, re­li­giö­ses und po­li­ti­sches Zent­rum" Welt­erbe, da es "auf her­aus­ra­gen­de Wei­se … ka­ro­lin­gi­sche Ar­chi­tek­tur mit an­ti­ken Vor­bil­dern zu ei­nem Kunst­werk" ver­ei­ne (UNESCO 2014).  
Das 1007 von König Heinrich II. gestiftete Bistum  B a m b e r g  wird 1304 zum Fürst­bis­tum er­ho­ben und 1802/03 dem Kö­nig­reich Bay­ern ein­ver­leibt. 1237 ist Wei­he des spät­ro­ma­nisch-früh­go­ti­schen .Doms St. Pe­ter und St. Ge­org, des do­mi­nan­ten Baus im Welt­erbe .Bam­ber­ger Alt­stadt, ei­ner "in ein­zig­ar­ti­ger Wei­se … auf früh­mit­tel­al­ter­li­cher Grund­struk­tur ent­wi­ckel­ten mit­tel­eu­ro­pä­i­schen Stadt" (UNESCO 1993). Wie gut Ba­rock­bi­schö­fe im 17./18. Jahr­hun­dert zu le­ben wuss­ten, zei­gen ih­re .Neue Re­si­denz, die Leon­hard Dient­zen­ho­fer 1697-1703 mit­ge­stal­­tet hat, und ihr Som­mer­sitz .Schloss See­hof (1687-96) mit den Was­ser­spie­len.

Busreise, HP, DZ im ****Maritim Am Schlossgarten in Fulda. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 595,- pro Person im DZ  
€ 675,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang


    ZWISCHEN JADEBUSEN UND KRUMMHÖRN -
    OSTFRIESISCHE BEGNUNGEN


"Eala frya Fresena" ("Seid gegrüßt, Ihr freien Friesen") - die Frie­si­sche Frei­heit ist ein vom mit­tel­al­ter­li­chen Feu­da­lis­mus ex­trem ab­wei­chen­des Mo­dell: Ost­fries­land ist sei­ner­zeit nie­man­dem au­ßer dem Kai­ser un­ter­tan, und es bil­det sich bis ins spä­te­re Mit­tel­al­ter auch kein Adel aus, son­dern man re­gelt Ge­mein­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten auf Tref­fen frei ge­wähl­ter Ab­ge­sand­ter der Land­ge­mein­den. Die­se frei­heit­li­che Kul­tur­prä­gung, meint man, sei noch heu­te spür­bar. Doch ManningaburgEn­de des 14. Jahr­hun­derts weicht die Ega­li­tät, und Häupt­linge er­rin­gen Macht; ei­ne der wich­tigs­ten Dy­nas­tien sind die Man­nin­gas - auf der .Man­nin­ga­burg (15. Jahr­hun­dert) in Pew­sum, die spä­ter den zu Fürs­ten ar­ri­vier­ten Schloss JeverCirk­se­nas ge­hört, prä­sen­tiert man Bur­gen- und Herr­schafts­ge­schich­te. Wird das Fürs­ten­tum Ost­fries­land mit dem En­de der Cirk­se­nas 1744 preu­ßisch, geht das Je­ver­land schon 1575, als Ma­ria, die letz­te der Wiem­kens-Häupt­lin­ge, stirbt, an Ol­den­burg, 1667 an An­halt-Zerbst (da­mit 1793-96 an Russ­land!) und 1820 wie­der an Ol­den­burg, ein Wech­sel­spiel, das das Mu­seum im .Schloss Je­ver vor­stellt. Die Müh­sal, der Nord­see über­haupt Le­bens­raum zu ent­rei­ßen, malt das ► Küs­ten­mu­seum Wil­helms­ha­ven aus. Im .Ha­fen Ca­ro­li­nen­siel und im Groot Hus des Siel­ha­fen­mu­seums wird See­fahrts­ge­schich­te le­ben­dig - wie auch im .Mu­seum Nord­deich Ra­dio in Nor­den, wo­rin Ex-Mit­ar­bei­ter der 1998 auf­ge­lös­ten Küs­ten­funk­stel­le zei­gen, wie von hier aus fast 100 Jah­re lang welt­wei­ter te­le­gra­fi­scher Ver­kehr für Schif­fe ab­lief. Ost­fries­lands jüngs­tes ma­ri­ti­mes Mega­pro­jekt ist der ti­de­un­ab­hän­gi­ge Con­tai­ner­ha­fen .Ja­de-We­ser-Port, 2012 nur schlep­pend an­ge­lau­fen - aber doch zu­kunft­wei­send? Was­ser als Trans­port­weg spielt(e) auch im Bin­nen­land ei­ne Rol­le: Mit un­se­rem .Char­ter­schiff er­rei­chen wir auf dem Ems-Ja­de-Ka­nal.Au­richs his­to­ri­sche Alt­stadt. Was­ser ist zu­dem Ba­sis des hier fa­vo­ri­sier­ten Ge­tränks: Im .Ost­frie­si­schen Tee­mu­seum Nor­den ver­fol­gen wir den Weg des Tees von den Über­see­plan­ta­gen in die hei­mi­sche Tas­se, eig­nen uns in der Tee­ze­re­mo­nie ost­frie­si­sche Tee­kul­tur an und dür­fen bei un­se­rer Tee­ta­fel im 'Rum­mel', dem Fest­saal des Nor­der Al­ten Rat­hau­ses, selbst kos­ten. Chris­ten­tum und freie Frie­sen har­mo­nie­ren an­fangs gar nicht - Bo­ni­fa­tius fin­det den Tod von (West-)Frie­sen­hand… Doch letzt­lich ge­lingt die Chris­tia­ni­sie­rung, was zahl­lo­se Got­tes­häu­ser be­zeu­gen: .St. Ma­rien zu Nes­se ist ei­ne fein aus­ge­stat­te­te ro­ma­ni­sche Tuff­stein­kir­che vom En­de des 12. Jahr­hun­derts mit ei­ner ei­gen­wil­lig auf den Lett­ner ge­setz­ten Or­gel­em­po­re, .St. Flo­rian zu Sil­len­ste­de von Alte Kirche Suurhusen1233, freund­lich be­malt und ver­se­hen mit Ci­bo­rien (über­dach­ten Ne­ben­al­tä­ren), be­sitzt mit dem Tauf­stein aus der Ent­ste­hungs­zeit ein ro­ma­ni­sches Meis­ter­werk, ei­nen Guin­ness-Welt­re­kord hält die .Al­te Kir­che Suur­hu­sen, weil ihr Turm schie­fer als der von Pi­sa ist, und ei­nen Su­per­la­tiv bie­tet auch die .Kir­che zu .Ry­sum, dem wohl schöns­ten Rund­war­fen­dorf auf der Krumm­hörn: Ih­re Or­gel von 1457 ist die äl­tes­te be­spiel­ba­re in ganz Nord­eu­ro­pa. Künst­ler schät­zen die Rei­ze Ost­fries­lands: In der .Kunst­scheu­ne Gulf­hof Dieks­kiel in Pil­sum er­war­ten uns die Stein­bild­hau­erin An­ne­gret Schnack, die freie Ma­le­rin Li­lia­ne Ha­ge­mann und die Fil­ze­rin Ul­ri­ke San­ne; auch der Stahl­plas­ti­ker Leo Wüb­be­na emp­fängt uns per­sön­lich in sei­nem .Skulp­tu­ren­gar­ten in Fun­nix. Ein Land­schafts­kunst­werk im 'eng­lisch'-früh­ro­man­ti­schen Stil ist .Lü­tets­burg: "ein ur­al­tes Schloss am Mee­res­strand, ein herr­li­cher Park im baum­lo­sen Land…" (Theo­dor Fon­ta­ne 1882).

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Am Schloss in Aurich, Charterschifffahrt auf dem Ems-Jade-Kanal, Tee­ta­fel im Al­ten Rat­haus Nor­den
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut nach Ost­fries­land be­ge­ben wer­den.

€ 540,- pro Person im DZ  
€ 570,- pro Person im EZ   
€ 595,- pro Person im DZ als EZ    
Anmeldung

Seitenanfang


  DIE  Z I S T E R Z I E N S E R  IM  R H E I N L A N D


Empört über den Sittenverfall ihrer Brüder kehrt eine Gruppe Be­ne­dik­ti­ner 1098 ih­rem Or­den den Rü­cken, stif­tet in Cî­teaux (la­tei­nisch: Cis­ter­cium) ein ei­ge­nes Klos­ter und ver­tritt die ra­di­ka­le Rück­be­sin­nung auf die as­ke­ti­schen Prin­zi­pien der Be­ne­dikts­re­gel. Be­son­ders un­ter dem Abt Ber­nard de Clair­vaux (1090-1153) ver­brei­tet sich die Be­we­gung mit weit über 300 Ab­tei­en ex­plo­sions­ar­tig. Die gro­ße .Son­der­aus­stel­lung "Die Zis­ter­zien­ser. Das Eu­ro­pa der Klös­ter" im LVR-Lan­des­mu­seum Bonn zeigt mit "über 200 kost­ba­ren Aus­stel­lungs­ob­jek­ten aus ganz Eu­ro­pa", wie der "Kon­zern der Wei­ßen Mön­che … zu ei­nem der mäch­tigs­ten Ver­bän­de der Chris­ten­heit" wird, und lässt "die Spi­ri­tua­li­tät und die Le­bens­welt der Klös­ter" spür­bar wer­den. Im deutsch­spra­chi­gen Raum ent­ste­hen ca. 400 Mönchs­zis­ter­zen, als ers­tes 1123 .Klos­ter Kamp, das fast 700 Jah­re lang das Glau­bens- und Geis­tes­le­ben am Nie­der­rhein prägt. 1133 wird im Ber­gi­schen Land .Klos­ter Al­ten­berg ge­stif­tet, das ab dem 13. Jahr­hun­dert sei­nen be­ein­dru­cken­den go­ti­schen "Dom" er­hält. 1134 folgt als ein­zi­ge di­rekt von Ber­nard de Clair­vaux ge­grün­de­te deut­sche Ab­tei .Klos­ter Him­me­rod in der Ei­fel, das (wie­der) ak­tiv ist und des­sen Kir­che von 1960 die Form der ba­ro­cken Hal­len­kir­che von 1751 auf­nimmt. Mit­te des 12. Jahr­hun­derts fällt Him­me­rod der .Klos­ter­hof Sie­ben­born zu, wo bis heu­te Wein an­ge­baut wird. .Klos­ter St. Tho­mas ha­ben Zis­ter­zien­se­rin­nen 1185 dem kurz zu­vor er­mor­de­ten Tho­mas Be­cket ge­weiht und im Kyll­tal ihre teils noch ro­ma­ni­sche Kir­che bau­en las­sen. Als Fi­lia­tion Him­me­rods wird 1192 .Klos­ter Heis­ter­bach im Sie­ben­ge­bir­ge ins Le­ben ge­ru­fen, von dem noch die fas­zi­nie­ren­de Chor­rui­ne steht. Des­sen Toch­ter­klos­ter wie­de­rum ist die 1212 be­sie­del­te .Ab­tei Ma­rien­statt, ein Wall­fahrts­ort, wo wir an der Mit­tags­ho­re der Mön­che teil­neh­men. Wo im .Klos­ter Lang­wa­den ab ca. 1145 Prä­mon­stra­ten­se­rin­nen ge­wirkt ha­ben, sind 1964 Zis­ter­zien­ser ein­ge­zo­gen; Pa­ter Gre­gor führt uns durch die Ba­rock­an­la­ge. Be­ne­dik­ti­ner ha­ben die .Ab­tei Rom­mers­dorf 1135 an Prä­mon­stra­ten­ser über­ge­ben; heu­te er­hält ei­ne Stif­tung u.a. die mit­tel­al­ter­li­chen Kreuz­gän­ge, den Ka­pitel­saal und die Gär­ten.

 

Busreise, HP, DZ im ****Günnewig Hotel Residence in Bonn, Verkostung auf dem Weingut Siebenborn
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 595,- pro Person im DZ  
€ 680,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang

      
    'INDIAN SUMMER' BEI  L E N N É  -
 
  VON DER "ÄSTHETISCHEN AUSSCHMÜCKUNG" DER LANDSCHAFT

Peter Joseph LennéPeter Joseph Lenné, 1789 als Spross einer Gärt­ner­dy­nas­tie bei Bonn ge­boren, kommt 1816 als Gärt­ner­ge­sel­le an Preu­ßens Hof und be­ginnt ei­ne stei­le Kar­rie­re, die ihn letzt­lich zum Kö­nig­li­chen Ge­ne­ral-Gar­ten­di­rek­tor macht. Über­zeugt da­von, es sei "kaum ei­ne Land­schaft … denk­bar, wel­che un­ter der ord­nen­den Hand des Künst­lers der äs­the­ti­schen Aus­schmü­ckung … durch An­pflan­zung un­fä­hig wä­re", ist Len­né der ge­frag­tes­te 'eng­li­sche' Gar­ten­künst­ler sei­ner Zeit. Den Durch­bruch be­güns­tigt Staats­kanz­ler Karl Au­gust Fürst v. Hard­en­berg, Neuhardenbergdem er ab 1821 den .Schloss­park Neu­har­den­berg an­legt, ein ku­rios trich­ter­ar­tig-weit­räu­mig vom Schin­kel­schloss fort lau­fen­des Gar­ten­kunst­werk. Rasch häu­fen sich Auf­trä­ge vom Land­adel: Ab 1822 ent­steht - ini­tiiert von Ot­to v. Ar­nim - am Oder­ufer der .Len­né­park Crie­wen, dem das gan­ze Dorf au­ßer der Kir­che wei­chen muss; in der Ucker­mark las­sen ab 1825 Fried­rich Wil­helm Graf v. Re­dern den .Len­né­park Görls­dorf, für des­sen Wie­der­auf­bau sich ein Freun­des­ver­ein en­ga­giert, und ab 1832 Her­mann Graf v. Schwe­rin den .Len­né­park Wolfs­ha­gen kre­ie­ren, der den si­chel­för­mi­gen See mit Bur­grui­ne ein­fasst; im sel­ben Jahr nimmt Len­né für Otto v. De­witz den .Schloss­park Krum­beck in Meck­len­burg in An­griff, ein jüngst neu er­blüh­tes Meis­ter­werk; und 1835 be­auf­tragt ihn Fried­rich Graf v. Hahn mit dem .Schloss­park Ba­se­dow, der durch schein­bar un­end­li­che Sicht­ach­sen und pit­to­res­ke Har­mo­nie mit dem Stü­ler­schen Her­ren­haus be­sticht. Er­folgt dies al­les 'ne­ben­her', wird der be­am­te­te Land­schafts­künst­ler pri­mär haupt­be­ruf­lich ge­for­dert. Schon als Kron­prinz lässt der schön­geis­tige Fried­rich Wil­helm IV. Len­né für sich ar­bei­ten: Ab 1825 wird jahr­zehn­te­lang Pots­dams .Sans­sou­ci­park ge­nial 'eng­lisch' er­gänzt. Auch be­nach­bar­te Mon­ar­chen er­ken­nen Len­nés Krea­ti­vi­tät: Fried­rich Franz II. von Meck­len­burg-Schwe­rin ge­winnt ihn ab 1852 für die Um­for­mung des .Schloss­parks Lud­wigs­lust, wo der sen­si­ble Na­tur­ge­stal­ter die Ba­rock­struk­tur (Al­leen, Ka­nä­le, Kas­ka­den) nicht be­sei­tigt, sondern nur neu or­na­men­tiert; für Ge­org von Meck­len­burg-Stre­litz op­ti­miert Len­né - wie­der unter Ach­tung der for­ma­len Her­kunft - den .Schloss­park Rem­plin, den uns Prof. Ste­fan Pul­ke­nat zeigt, der schon et­li­che Len­né­parks auf­ge­frischt hat.

Busreise, HP, DZ im ****Panorama-Hotel am Oberuckersee.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 430,- pro Person im DZ  
€ 520,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang

 

  
    ADVENT IM HAVELLAND

Neuauflage unserer 2015 und 2016 ausgebuchten Reise:

Landgut A. BorsigAuch und gerade im Advent entfaltet das Havelland zahlreiche landschaftliche Reize. Seine Schön­heit kann­te schon der Groß­fa­bri­kant Al­bert Bor­sig, kauf­te 1866 den von It­zen­plit­zens ihr Gut in Groß Beh­nitz ab und schuf ei­nen Mus­ter­be­trieb, der nach 1945 ver­kam. Der neue Eig­ner .Mi­chael Sto­ber hat ab 2001 dem Bor­sig­schen Land­gut, wo wir auch lo­gie­renx, neu­es Le­ben ein­ge­haucht und stellt uns wie­der selbst die jüngs­te Ver­gan­gen­heit vor. Dank der Schau­spie­ler Ger­not Frisch­ling und Rei­mund Groß und ih­rer neu­en .Sze­ni­schen Land­gut­füh­rung er­hal­ten wir eben­so an­spruchs­vol­le wie amü­san­te Ein­bli­cke in des­sen His­to­rie; zu­dem fin­det auf dem Gut der schon tra­di­tio­nel­le .Ad­vents­markt statt. Im Schloss Nenn­hau­sen be­strei­tet das jun­ge mul­ti­na­tio­na­le .Hae­ri-Quin­tett, Sie­ger des Holz­blas­wett­be­werbs der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät der Küns­te, ein fest­li­ches Ad­vents­konzert, wäh­rend sich in der Ju­gend­stil-Dorf­kir­che zu Ba­gow am Beetz­see das .Sax-En­sem­ble Ber­lin die Eh­re gibt - samt der Le­sung "Luthers Weih­nach­ten". Und rund um die Frie­dens­kir­che in dem auf Wei­sung Fried­richs des Gro­ßen ab 1751 für tsche­chi­sche Glau­bens­flücht­lin­ge an­ge­leg­ten No­wa­wes ('Neu­es Dorf'), heu­te Pots­dams idyl­li­sches .We­ber­vier­tel, wird der."Böh­mi­sche Weih­nachts­markt" ab­ge­hal­ten.

Busreise, HP, DZ im Hotel Landgut Stober (ehemaliges Landgut der Familie Borsig), Karte bester Kategorie für zwei Kon­zer­te der Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

nur noch ein freier Platz!

€ 320,- pro Person im DZ
€ 345,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang


  VORWEIHNACHTLICHES  
  E R Z G E B I R G E, DRESDEN UND PRAG

Erzgebirgischer Schwibbogen...nach drei Jahren wieder im Angebot - zum 18. (!) Mal:
unsere Traditionsreise in Deutsch­lands Weih­nachts­land Nr. 1  -
nir­gends wird Ad­vent lie­be­voller ge­fei­ert als im Erz­ge­bir­ge:
                  

Fichtelbergbahn.Dresden mit seinem Residenzviertel und dem 583. Strie­zel­markt, "Deutsch­lands äl­tes­tem be­ur­kun­de­ten Weih­nachts­markt", .Ta­ges­tour ins vor­weih­nacht­li­che Prag, der 'Gol­de­nen Stadt' (Hrad­schin- und Stadt­füh­rung), .'Lich­tel­fest' samt ein­drucks­vol­ler Gro­ßer Berg­pa­ra­de in der stol­zen Berg­stadt Schnee­berg,.Spiel­zeug­stadt Seif­fen mit dem be­rühm­ten Berg­kirch­lein, .Dampf­lok­fahrt mit der 120-jäh­ri­gen Tra­di­tions­bahn durch die win­ter­li­che Ge­birgs­welt nach .Ober­wie­sen­thal, Deutsch­lands höchst­ge­le­ge­ner Stadt - am Fu­ße des Fich­tel­ber­ges (1.214 m),.'Erz­ge­birgs­haupt­stadt' An­na­berg-Buch­holz mit der im­po­san­ten An­nen­kir­che, .Dom zu Frei­berg (Sil­ber­mann­or­gel, Gol­de­ne Pfor­te und Bergsänger GeyerTul­pen­kan­zel), .ei­gens für uns und mit uns ge­fei­er­te tra­di­tio­nel­le 'Met­ten­schicht' un­ter Ta­ge im still­ge­leg­ten Berg­werk bei Eh­ren­frie­ders­dorf und .erz­ge­bir­gi­scher "Hutzn­ohmd", den für uns die re­nom­mier­ten Berg­sän­ger Geyer aus­rich­ten, die al­le vier stu­dier­te Mu­si­ker sind, 11 CDs ein­ge­spielt ha­ben, seit über 20 Jah­ren vor­wie­gend A-Ca­pel­la-Kon­zer­te im In- und Aus­land ge­ben (bis nach Tai­wan) und zahl­rei­che Fern­seh­auf­trit­te ab­sol­viert ha­ben.   

Busreise, HP, DZ im ***Hotel Sächsischer Hof in Scheibenberg.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 8,
Einzelzimmer leider nur noch auf Warteliste!


€ 695,- pro Person im DZ
€ 755,- pro Person im EZ  leider ausgebucht!     
Anmeldung

Seitenanfang


  L E I P Z I G  -
  DAS GEWANDHAUS VON MENDELSSOHN BIS NELSONS

Der lettische Stardirigent Andris Nelsons tritt sein Amt als 21. Ge­wand­haus­ka­pell­meis­ter an und gibt als ers­tes ► Gro­ßes Con­cert im ► Ge­wand­haus mit dem welt­weit äl­tes­ten bür­ger­li­chen Or­ches­ter und der Star­gei­ge­rin Bai­ba Skri­de, sei­ner Lands­frau, Wer­ke von Stef­fen Schlei­er­ma­cher, Al­ban Berg und Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy. Des­sen Spu­ren, der Nel­sons wohl be­rühm­tes­ter Vor­gän­ger ist, fol­gen wir an sei­nem letz­ten Wohn­ort, dem ► Men­dels­sohn-Haus, wo wir zu­dem in den Ge­nuss einer Son­der­ma­ti­née kom­men, im Do­mi­zil sei­ner Freun­de, dem ► Schu­mann-Haus, und im Win­ter­gar­ten der von ihm als 'Con­ser­va­to­rium der Mu­sik' 1843 ini­tiier­ten ► Hoch­schu­le für Mu­sik und Thea­ter 'Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy', wo Frank-Mi­chael Er­ben, seit 1987 1. Kon­zert­meis­ter des Ge­wand­haus­or­ches­ters, uns aus des­sen All­tag er­zählt und mit Prof. Gu­drun Fran­ke (Kla­vier) für uns ei­ne Men­dels­sohn-Son­der­ma­ti­née gibt. Da­zu: das ► Mu­sik­in­stru­men­ten­mu­seum mit ei­nem span­nen­den Ein­blick in die (Leip­zi­ger) Mu­sik­ge­schich­te.

 

Busreise, HP, DZ im ****Radisson Blu, Karte bester Kategorie für drei (Sonder-) Konzerte.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9
€ 595,- pro Person im DZ  
€ 670,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang

  
  BERLIN exclusiv -
  A D L O N, BOULEZ-SAAL UND VERBANNTE DENKMÄLER

 

Das .Boulez-Ensemble (Daniel Barenboim [Klavier], Anna Prohaska [Sopran] u.a.) gibt im neu­en Pierre-Bou­lez-Saal, der vom Star­ar­chi­tek­ten Frank Geh­ry im eins­ti­gen Ma­ga­zin­ge­bäu­de der Staats­oper zu­sam­men mit der Ba­ren­boim-Said-Aka­de­mie für nah­öst­li­che Mu­sik­stu­den­ten kon­zi­piert wor­den ist, ei­ne Ma­ti­née mit Wer­ken von Schu­bert, Eis­ler und Schön­berg: An­lass, un­se­re ex­qui­si­te Rei­se ins ."Ad­lon" das 23.(!) Mal zu ar­ran­gie­ren. Die­ses Mal 'er­klim­men' wir zu­dem ein Ber­li­ner Wahr­zei­chen, den .Funk­turm von 1926, um auf 50 m Hö­he zu spei­sen, und be­su­chen in der Zi­ta­del­le Span­dau die neue .Aus­stel­lung "Ent­hüllt. Ber­lin und sei­ne Denk­mä­ler", wo­rin sol­che (wie­der) ge­zeigt wer­den, "die einst das Ber­li­ner Stadt­bild präg­ten, aber spä­ter dar­aus ver­schwun­den sind" - weil der po­li­ti­sche Wind sich ge­dreht hat­te…

Busreise, DZ und Frühstück im *****Ho­tel Ad­lon, Abendessen im Funkturm-Restaurant, Kon­zert­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut ins Berliner "Adlon" be­ge­ben wer­den.

€ 495,- pro Person im DZ
€ 590,- pro Person im EZ      
Anmeldung

Seitenanfang

Ostereier, Lausitz


   JATŠY W SERBACH · OSTERN BEI DEN SORBEN -
   ZWISCHEN SPREEWALD UND OBERLAUSITZ

Neuauflage unserer aus­ge­buch­ten Oster­rei­se 2015:

Ostern in der Lausitz, eine an uralten Bräu­chen äu­ßerst rei­che Zeit - dank der Wen­den/Sor­ben: Osterreiter in Ralbitz

In Dissen [sor­bisch: Deš­no] las­sen wir uns in die .Kunst des Os­ter­ei­er­ma­lens ein­wei­hen und hö­ren in der Dorf­kir­che das tra­di­tions­rei­che .Pas­sions­sin­gen. Ro­sen­thal [Ró­žant] ist .Wall­fahrts­ort, ne­ben­an in Ral­bitz [Ral­bi­cy] trifft die ► Gro­ße Rei­ter­pro­zes­sion ein - ein Sze­na­rium oh­ne­glei­chen. Un­se­re .Spreewald-Kahnfahrt of­fen­bart land­schaft­li­che Rei­ze der Re­gion, wäh­rend das .Frei­land­mu­seum in Leh­de [Lĕ­dy] in die Zeit vor über 100 Jah­ren ent­führt, als die­ses Spree­wald­dorf  n u r  per Kahn er­reich­bar war. In der .Nie­der­sor­bi­schen Re­dak­tion des Rund­funks Ber­lin-Bran­den­burg (rbb) in Cott­bus [Cho­śe­buz] er­fah­ren wir Vie­ler­lei zum Hör­funk des klei­nen sla­wi­schen Vol­kes, des­sen Brauch­tum auch das .Sor­bi­sche Kul­tur­zentrum Schlei­fe [Slepo] lie­be­voll pflegt. Zudem be­rei­chert der .so­rbi­sche Lie­der­poet Bernd Pitt­ku­nings unse­ren ös­ter­li­chen Er­fah­rungs­schatz, in­dem er eben­so kom­pe­tent wie hu­mor­voll Spe­zi­fi­ka des Sor­ben­tums ent­hüllt.     

Busreise, HP, DZ im Hotel Am Schlossbrunnen in Bad Muskau [Mužakow], sor­bisch-deut­scher Lie­der­abend.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9,
Einzelzimmer leider nur noch auf Warteliste!

 

€ 520,- pro Person im DZ  
€ 575,- pro Person im EZ  leider ausgebucht!    
Anmeldung

Seitenanfang

 


  DAS MÜNSTERLAND -
  WASSERSCHLÖSSER UND ABTEIEN

Die reiche Kulturlandschaft zwischen Ems und Lip­pe, Teu­to­bur­ger Wald und den Nie­der­lan­den hat ihre Prä­gung durch die vom Hoch­mit­tel­al­ter bis ins 19. Jahr­hun­dert wäh­rende Ära des Fürst­bis­tums Müns­ter er­hal­ten - re­li­giös und ar­chi­tek­to­nisch.
Seit 1271 war des Bi­schofs obers­ter Ver­wal­ter, der "Dros­te", mit der .Burg Vi­sche­ring be­lehnt, ei­ner der best­er­hal­te­nen und schöns­ten Was­ser­bur­gen Deutsch­lands, die heu­te ein Müns­ter­land­museum be­her­bergt. Glanz­punkt bau­li­chen Schaf­fens war die Zeit Fürst­bi­schofs Cle­mens Au­gust I., zu­gleich Köl­ner Erz­bi­schof. Präch­tigs­ten Ba­rock - als "West­fä­li­sche Sin­fo­nie" ge­prie­sen - er­schuf sein Bau­meis­ter Jo­hann Con­rad Schlaun (1695-1773) nicht nur in der Re­si­denz­stadt .Müns­ter (Schloss und Erb­dros­ten­hof) für ihn selbst, son­dern auch für den be­deu­ten­den Landadel. Da­von zeu­gen das .Was­ser­schloss Ve­len, wo wir lo­gie­ren, die Ka­pel­le im .Was­ser­schloss Lem­beck, wo uns Ca­the­ri­ne Grä­fin und Fer­di­nand Graf Mer­veldt per­sön­lich emp­fan­gen und auch durch die Ge­mäl­de­ga­le­rie des Schloss NordkirchenMa­lers HH Mer­veldt (1901-69) füh­ren, und vor al­lem .Schloss Nord­kir­chen, das "West­fä­li­sche Ver­sailles". Auf .Burg Hüls­hoff ist An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff zur Welt ge­kom­men, und die präch­ti­ge .Was­ser­burg An­holt, schon 1169 erst­mals er­wähnt, be­her­bergt Nord­rhein-West­fa­lens größ­te pri­va­te Kunst­samm­lung (vor al­lem nie­der­län­di­sche Meis­ter), wäh­rend beim .Was­ser­schloss Raes­feld, des­sen Ge­schich­te 900 Jahre zu­rück­reicht, der .Re­nais­sancetier­gar­ten neu er­stan­den ist. Des Müns­ter­lan­des tie­fe kirch­li­che Ver­an­ke­rung spie­gelt sich wi­der im .Stifts­dorf As­beck, wo seit dem 12. Jahr­hun­dert Prä­mon­stra­ten­se­rin­nen wirk­ten, im .Klos­ter Bent­lage mit sei­ner im­po­san­ten Sa­li­ne, im Ab­tei­mu­seum Lies­born mit der 800 Ob­jek­te star­ken, welt­weit größ­ten Kru­zi­fix­samm­lung (von By­zanz bis Da­lí) und im .Klos­ter Gra­ven­horst, wo man uns in die Zis­ter­zien­se­rin­nen­welt um 1520 zu­rück­ver­setzt…

Busreise, DZ im ****Schloss Velen, HP.                 .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 740,- pro Person im DZ
€ 795,- pro Person im EZ   
Anmeldung

Seitenanfang


  UNBEKANNTES BRANDENBURG:
  DIE "MASURISCHE" MARK© - ZWISCHEN DAHME UND ODER

Blick von der privaten Liegewiese des Landhauses Alte Eichen auf den ScharmützelseeVon der Dahme im Westen zur Oder im Osten erstreckt sich ein weit­läu­fi­ges Na­tur­pa­ra­dies - ge­prägt von der sich hind­urch win­den­den Spree, ro­man­ti­schen Al­leen, ur­wüch­si­gen Wäl­dern und Hun­der­ten Seen, dar­un­ter mit dem .Schwie­loch­see und dem .Schar­müt­zel­see die zwei größ­ten mär­ki­schen Ge­wäs­ser. An den Ufern gro­ßes Kul­tur­erbe: Mön­che aus dem her­nach zum "böh­mi­schen" Ba­rock­wun­der um­ge­form­ten, völ­lig be­wahr­ten .Klos­ter Neu­zel­le mach­ten das Land ab 1268 ur­bar. Die Rit­ter von Stre­le si­cher­ten ihre Macht kraft der Bur­gen in .Fried­land, die auch Jo­han­ni­ter-Her­ren­meis­ter-Sitz war, und .Bees­kow mit sei­ner trut­zi­gen Stadt­mauer und mäch­ti­gen Ma­rien­kir­che. Im Klei­nen Bal­ken­saal der 746-jäh­ri­gen Was­ser­burg gibt für uns die re­nom­mier­te grie­chi­sche Kom­po­nis­tin und Har­fe­nis­tin Sissi Ma­kro­pou­lou, die schon mit Ba­ren­boims West-Eas­tern Di­van Or­ches­tra und den Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­kern auf­ge­tre­ten ist, ei­ne .Soirée. Das vor­wie­gend der Schloss Königs WusterhausenRe­nais­sance ent­stam­men­de .Schloss Kö­nigs Wus­ter­hau­sen war Lieb­lings­ort des "Sol­da­ten­kö­nigs", der gern auch auf .Schloss Kos­sen­blatt weil­te, einer Ba­rock­anla­ge. Wich­tigs­ter Sa­kral­bau der Re­gion ist der ..Dom zu Für­sten­wal­de, ab 1385 Bi­schofs­sitz von Le­bus. Doch auch die schmu­cke Fach­werk­kir­che im ver­träum­ten .Rie­ßen, wo die Hei­mat­stu­be All­tags­kul­tur dar­bie­tet, hat ih­ren Reiz. Vom Reich­tum der Na­tur kos­ten wir im .Schlaub­etal bei un­se­rer Füh­rung mit­ten im Wald am Wir­chen­see.  Kunst­voll ar­ran­gier­te Na­tur ent­fal­tet sich im .Park Alt Mad­litz der Finck von Fin­cken­steins, Bran­den­burgs ers­tem eng­li­schen Land­schafts­gar­ten (1772). .Bad Saa­row, wo wir am See Quar­tier neh­men, ist von der Vil­len­ko­lo­nie mit il­lus­trer Pro­mi­nenz zum (wie­der) char­man­ten Kur­ort ge­reift.

Busreise, DZ im ****Landhaus am See "Alte Eichen" in Bad Saarow, HP, Schwie­loch­see- und Schar­müt­zel­see­schiff­fahr­ten, Sondersoirée.                 .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 620,- pro Person im DZ
€ 720,- pro Person im EZ   
Anmeldung

Seitenanfang

  
    FEININGER IN MITTELDEUTSCHLAND

xLyonel Feininger (1871-1956) kommt zum ers­ten Mal 1906 nach .Wei­mar, wo er ein Ate­lier mie­tet und ihn vor al­lem das Umland fas­zi­niert: "Die .Dör­fer … sind pracht­voll! … Es gibt Kir­chen in gott­ver­las­se­nen Nes­tern, die mir das Mys­tischs­te sind, was ich von so­ge­nann­ten Kul­tur­men­schen ken­ne!" Über 30 Jahre lang fährt er nach Mel­lin­gen, Ump­fer­stedt, Ober­wei­mar, Vol­lers­ro­da und Gel­me­ro­da, des­sen Kir­che er al­lein über 100 Ma­le meist in sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren "Pris­ma­is­mus" - ab­bil­det - auch wie­der, als er nach zwei Kriegs­som­mern 1917/18 in .Braun­la­ge, wo er sich dem Holz­schnitt zu­wen­det, 1919 als Meis­ter ans 'Bau­haus' in Wei­mar be­ru­fen wird. Bei des­sen Um­zug nach .Des­sau wech­selt auch Fei­nin­ger dort­hin und be­zieht ei­nes der neu­en Meis­ter­häu­ser. Dort er­reicht ihn ein Auf­trag aus .Hal­le, wo 1930/31 statt ei­nes Wer­kes gleich 40 ent­ste­hen ("Pris­men einer Stadt" im .Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg). 1937 - aus be­rech­tig­ter Sorge vor der NS-Dik­ta­tur - kehrt Fei­nin­ger in die USA zu­rück, über­gibt je­doch zu­vor Dr. Her­mann Klumpp, ei­nem ehe­ma­li­gen Des­sau­er Bau­haus­stu­den­ten, vie­le sei­ner Ar­bei­ten. Die­ser ver­birgt sie vor den Na­zis in sei­ner Hei­mat­stadt Qued­lin­burg, wo sie seit 1986 den Grund­stock der .Lyo­nel-Fei­nin­ger-Ga­le­rie bil­den.  

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Charlottenhof in Halle.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

 

€ 420,- pro Person im DZ
€ 460,- pro Person im EZ        
Anmeldung

 

Seitenanfang

  R Ü G E N -
  SEHNSUCHTSINSEL DER  R O M A N T I K E R
©

Die Romantiker geben vor gut 200 Jahren Gefühl und Fantasie neuen Raum und su­chen eine neue, in­ni­ge Be­zie­hung zur Na­tur. Zu ei­nem ih­rer Sehn­suchts­orte avan­ciert Rü­gen - hier wer­de der "stil­le Ernst des Mee­res von den freund­li­chen Halb­in­seln und Thä­lern, Hü­geln und Fel­sen auf man­nig­fal­ti­ge Art un­ter­bro­chen", schwärmt Phi­lipp Otto Runge.
Auslöser der 'Rügen-Romantik' und kraft seiner Dichtkunst sowie legendärer Ufer­pre­dig­ten auch de­ren Ver­kör­pe­rung ist Lud­wig Gott­hard Ko­se­gar­ten (1758-1818), des­sen 'Nach­fol­ger', Pas­tor Chris­tian Ohm, uns auf sei­ne Spu­ren führt. Ko­se­gar­tens
.Pfar­rei in Al­ten­kir­chen, wo er auch be­stat­tet ist, wird Kno­ten­punkt der neu­en Geis­tes­be­we­gung. Für die .Ka­pel­le im Fi­scher­dorf Vitt gibt Ko­se­gar­ten bei Run­ge das Al­tar­bild in Auf­trag. Be­rühm­tes­ter 'Mit­strei­ter' und Rü­gen-Ma­ler ist zwei­fel­los Cas­par Da­vid Carl Gustav Carus: Eichen am Meer (Erinnerung an eine bewaldete Insel der Ostsee [= Vilm])Fried­rich. Sein Krei­de­fel­sen-Ge­mäl­de ist My­thos. Un­se­re .Ro­man­ti­ker­füh­rung zum Kö­nigs­stuhl of­fen­bart die Er­ha­ben­heit der Na­tur. Die stil­le .In­sel Vilm mit ih­rem 'Ur­wald' hat stets Ma­ler in ih­ren Bann ge­zo­gen - auf Fried­rich fol­gen Ca­rus und über 300 an­de­re. In Groß Scho­ritz steht.Ernst Moritz Arndts Ge­burts­haus; dar­in tau­chen wir in die Welt ro­man­ti­scher Rü­gen-Poe­sie ein. Und im eben­so ab­ge­schie­de­nen wie be­zau­bern­den eng­li­schen .Guts­park Pan­se­vitz gibt's ei­nen poe­ti­schen Spa­zier­gang.

Busreise, HP, DZ ("Seeseite") im ****Hotel Badehaus Goor (="Friedrich-Wilhelms-Bad" des Fürs­ten Mal­te zu Put­bus in Lau­ter­bach), Vilm-Schifffahrt.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hotel Badehaus Goor

 

 

freie Plätze: >9

 

€ 460,- pro Person im DZ
€ 495,- pro Person im EZ    
Anmeldung

Seitenanfang