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Stand: 20. Oktober 2017
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  27.-29. Oktober 2017 'Indian Summer' bei Lenné - von der "ästhetischen Ausschmückung" der Landschaft  27.-29. Oktober 2017
  2./3. Dezember 2017 Advent im Havelland   2./3. Dezember 2017
  7.-11. Dezember 2017 Vorweihnachtliches Erzgebirge, Dresden und Prag  7.-11. Dezember 2017
  21.-23. Februar 2018 Leipzig - das Gewandhaus von Mendelssohn bis Nelsons  21.-23. Februar 2018
  3./4. März 2018 Berlin exclusiv - Adlon, Boulez-Saal und verbannte Denkmäler  3./4..März 2018
  30. März - 1. April 2018 Jatšy w Serbach · Ostern bei den Sorben - zwischen Spreewald und Oberlausitz  30.März - 1. April 2018
  5.-8. April 2018 Das Münsterland - Wasserschlösser und Abteien  5.-8. April 2018
  19.-22. April 2018 Unbekanntes Brandenburg: die "masurische" Mark© - zwischen Dahme und Oder   19.-22. April 2018
  27.-29. April 2018 Feininger in Mitteldeutschland  27.-29. April 2018
  5.-7. Mai 2017 Havel-, Spree- und Kanalkreuzfahrt: Berlin per Schiff - zwischen Wannsee und Dahme©  4.-6. Mai 2018
  1.-3. Juni 2018 Rügen - Sehnsuchtsinsel der Romantiker©  1.-3. Juni 2018

Diese Reisen führen wir mit unserem ****Bus des Reisedienstes Hamburg-Nord durch. Sie beginnen und enden alle in Hamburg (ZOB).
Unsere Preise enthalten s ä m t l i c h e Eintritte, Exkursionen und Führungen!

 

      
    'INDIAN SUMMER' BEI  L E N N É  -
 
  VON DER "ÄSTHETISCHEN AUSSCHMÜCKUNG" DER LANDSCHAFT

Peter Joseph LennéPeter Joseph Lenné, 1789 als Spross einer Gärt­ner­dy­nas­tie bei Bonn ge­boren, kommt 1816 als Gärt­ner­ge­sel­le an Preu­ßens Hof und be­ginnt ei­ne stei­le Kar­rie­re, die ihn letzt­lich zum Kö­nig­li­chen Ge­ne­ral-Gar­ten­di­rek­tor macht. Über­zeugt da­von, es sei "kaum ei­ne Land­schaft … denk­bar, wel­che un­ter der ord­nen­den Hand des Künst­lers der äs­the­ti­schen Aus­schmü­ckung … durch An­pflan­zung un­fä­hig wä­re", ist Len­né der ge­frag­tes­te 'eng­li­sche' Gar­ten­künst­ler sei­ner Zeit. Den Durch­bruch be­güns­tigt Staats­kanz­ler Karl Au­gust Fürst v. Hard­en­berg, Neuhardenbergdem er ab 1821 den .Schloss­park Neu­har­den­berg an­legt, ein ku­rios trich­ter­ar­tig-weit­räu­mig vom Schin­kel­schloss fort lau­fen­des Gar­ten­kunst­werk. Rasch häu­fen sich Auf­trä­ge vom Land­adel: Ab 1822 ent­steht - ini­tiiert von Ot­to v. Ar­nim - am Oder­ufer der .Len­né­park Crie­wen, dem das gan­ze Dorf au­ßer der Kir­che wei­chen muss; in der Ucker­mark las­sen ab 1825 Fried­rich Wil­helm Graf v. Re­dern den .Len­né­park Görls­dorf, für des­sen Wie­der­auf­bau sich ein Freun­des­ver­ein en­ga­giert, und ab 1832 Her­mann Graf v. Schwe­rin den .Len­né­park Wolfs­ha­gen kre­ie­ren, der den si­chel­för­mi­gen See mit Bur­grui­ne ein­fasst; im sel­ben Jahr nimmt Len­né für Otto v. De­witz den .Schloss­park Krum­beck in Meck­len­burg in An­griff, ein jüngst neu er­blüh­tes Meis­ter­werk; und 1835 be­auf­tragt ihn Fried­rich Graf v. Hahn mit dem .Schloss­park Ba­se­dow, der durch schein­bar un­end­li­che Sicht­ach­sen und pit­to­res­ke Har­mo­nie mit dem Stü­ler­schen Her­ren­haus be­sticht. Er­folgt dies al­les 'ne­ben­her', wird der be­am­te­te Land­schafts­künst­ler pri­mär haupt­be­ruf­lich ge­for­dert. Schon als Kron­prinz lässt der schön­geis­tige Fried­rich Wil­helm IV. Len­né für sich ar­bei­ten: Ab 1825 wird jahr­zehn­te­lang Pots­dams .Sans­sou­ci­park ge­nial 'eng­lisch' er­gänzt. Auch be­nach­bar­te Mon­ar­chen er­ken­nen Len­nés Krea­ti­vi­tät: Fried­rich Franz II. von Meck­len­burg-Schwe­rin ge­winnt ihn ab 1852 für die Um­for­mung des .Schloss­parks Lud­wigs­lust, wo der sen­si­ble Na­tur­ge­stal­ter die Ba­rock­struk­tur (Al­leen, Ka­nä­le, Kas­ka­den) nicht be­sei­tigt, sondern nur neu or­na­men­tiert; für Ge­org von Meck­len­burg-Stre­litz op­ti­miert Len­né - wie­der unter Ach­tung der for­ma­len Her­kunft - den .Schloss­park Rem­plin, den uns Prof. Ste­fan Pul­ke­nat zeigt, der schon et­li­che Len­né­parks auf­ge­frischt hat.

Busreise, HP, DZ im ****Panorama-Hotel am Oberuckersee.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 2

€ 430,- pro Person im DZ  
€ 520,- pro Person im EZ    
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    ADVENT IM HAVELLAND

Neuauflage unserer 2015 und 2016 ausgebuchten Reise:

Landgut A. BorsigAuch und gerade im Advent entfaltet das Havelland zahlreiche landschaftliche Reize. Seine Schön­heit kann­te schon der Groß­fa­bri­kant Al­bert Bor­sig, kauf­te 1866 den von It­zen­plit­zens ihr Gut in Groß Beh­nitz ab und schuf ei­nen Mus­ter­be­trieb, der nach 1945 ver­kam. Der neue Eig­ner .Mi­chael Sto­ber hat ab 2001 dem Bor­sig­schen Land­gut, wo wir auch lo­gie­renx, neu­es Le­ben ein­ge­haucht und stellt uns wie­der selbst die jüngs­te Ver­gan­gen­heit vor. Dank der Schau­spie­ler Ger­not Frisch­ling und Rei­mund Groß und ih­rer neu­en .Sze­ni­schen Land­gut­füh­rung er­hal­ten wir eben­so an­spruchs­vol­le wie amü­san­te Ein­bli­cke in des­sen His­to­rie. Im Schloss Nenn­hau­sen be­strei­tet das jun­ge mul­ti­na­tio­na­le .Hae­ri-Quin­tett, Sie­ger des Holz­blas­wett­be­werbs der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät der Küns­te, ein fest­li­ches Ad­vents­konzert, wäh­rend sich in der Ju­gend­stil-Dorf­kir­che zu Ba­gow am Beetz­see das .Sax-En­sem­ble Ber­lin die Eh­re gibt - samt der Le­sung "Luthers Weih­nach­ten". In Pots­dams his­to­ri­schem Kutsch­stall­hof ver­an­stal­tet das Haus der Bran­den­bur­gisch-Preu­ßi­schen Ge­schich­te wie­der sei­nen ."Pol­ni­schen Ster­nen­markt". Und rund um die Frie­dens­kir­che in dem auf Wei­sung Fried­richs des Gro­ßen ab 1751 für tsche­chi­sche Glau­bens­flücht­lin­ge an­ge­leg­ten No­wa­wes ('Neu­es Dorf'), heu­te Pots­dams idyl­li­sches .We­ber­vier­tel, wird der."Böh­mi­sche Weih­nachts­markt" ab­ge­hal­ten.

Busreise, HP, DZ im Hotel Landgut Stober (ehemaliges Landgut der Familie Borsig), Karte bester Kategorie für zwei Kon­zer­te der Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 2

€ 320,- pro Person im DZ
€ 345,- pro Person im EZ    
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  VORWEIHNACHTLICHES  
  E R Z G E B I R G E, DRESDEN UND PRAG

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Erzgebirgischer Schwibbogen...nach drei Jahren wieder im Angebot - zum 18. (!) Mal:
unsere Traditionsreise in Deutsch­lands Weih­nachts­land Nr. 1  -
nir­gends wird Ad­vent lie­be­voller ge­fei­ert als im Erz­ge­bir­ge:
                  

Fichtelbergbahn.Dresden mit seinem Residenzviertel und dem 583. Strie­zel­markt, "Deutsch­lands äl­tes­tem be­ur­kun­de­ten Weih­nachts­markt", .Ta­ges­tour ins vor­weih­nacht­li­che Prag, der 'Gol­de­nen Stadt' (Hrad­schin- und Stadt­füh­rung), .'Lich­tel­fest' samt ein­drucks­vol­ler Gro­ßer Berg­pa­ra­de in der stol­zen Berg­stadt Schnee­berg,.Spiel­zeug­stadt Seif­fen mit dem be­rühm­ten Berg­kirch­lein, .Dampf­lok­fahrt mit der 120-jäh­ri­gen Tra­di­tions­bahn durch die win­ter­li­che Ge­birgs­welt nach .Ober­wie­sen­thal, Deutsch­lands höchst­ge­le­ge­ner Stadt - am Fu­ße des Fich­tel­ber­ges (1.214 m),.'Erz­ge­birgs­haupt­stadt' An­na­berg-Buch­holz mit der im­po­san­ten An­nen­kir­che, .Dom zu Frei­berg (Sil­ber­mann­or­gel, Gol­de­ne Pfor­te und Bergsänger GeyerTul­pen­kan­zel), .ei­gens für uns und mit uns ge­fei­er­te tra­di­tio­nel­le 'Met­ten­schicht' un­ter Ta­ge im still­ge­leg­ten Berg­werk bei Eh­ren­frie­ders­dorf und .erz­ge­bir­gi­scher "Hutzn­ohmd", den für uns die re­nom­mier­ten Berg­sän­ger Geyer aus­rich­ten, die al­le vier stu­dier­te Mu­si­ker sind, 11 CDs ein­ge­spielt ha­ben, seit über 20 Jah­ren vor­wie­gend A-Ca­pel­la-Kon­zer­te im In- und Aus­land ge­ben (bis nach Tai­wan) und zahl­rei­che Fern­seh­auf­trit­te ab­sol­viert ha­ben.   

Busreise, HP, DZ im ***Hotel Sächsischer Hof in Scheibenberg.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es wieder eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le wei­te­re Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Rei­se, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut ins Erz­ge­bir­ge, nach Dres­den und Prag be­ge­ben wer­den.

€ 695,- pro Person im DZ
€ 755,- pro Person im EZ    
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  L E I P Z I G  -
  DAS GEWANDHAUS VON MENDELSSOHN BIS NELSONS

Der lettische Stardirigent Andris Nelsons tritt sein Amt als 21. Ge­wand­haus­ka­pell­meis­ter an und gibt als ers­tes ► Gro­ßes Con­cert im ► Ge­wand­haus mit dem welt­weit äl­tes­ten bür­ger­li­chen Or­ches­ter und der Star­gei­ge­rin Bai­ba Skri­de, sei­ner Lands­frau, Wer­ke von Stef­fen Schlei­er­ma­cher, Al­ban Berg und Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy. Des­sen Spu­ren, der Nel­sons wohl be­rühm­tes­ter Vor­gän­ger ist, fol­gen wir an sei­nem letz­ten Wohn­ort, dem ► Men­dels­sohn-Haus, wo wir zu­dem in den Ge­nuss einer Son­der­ma­ti­née kom­men, im Do­mi­zil sei­ner Freun­de, dem ► Schu­mann-Haus, und im Win­ter­gar­ten der von ihm als 'Con­ser­va­to­rium der Mu­sik' 1843 ini­tiier­ten ► Hoch­schu­le für Mu­sik und Thea­ter 'Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy', wo Frank-Mi­chael Er­ben, seit 1987 1. Kon­zert­meis­ter des Ge­wand­haus­or­ches­ters, uns aus des­sen All­tag er­zählt und mit Prof. Gu­drun Fran­ke (Kla­vier) für uns ei­ne Men­dels­sohn-Son­der­ma­ti­née gibt. Da­zu: das ► Mu­sik­in­stru­men­ten­mu­seum mit ei­nem span­nen­den Ein­blick in die (Leip­zi­ger) Mu­sik­ge­schich­te.

 

Busreise, HP, DZ im ****Radisson Blu, Karte bester Kategorie für drei (Sonder-) Konzerte.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 5
€ 595,- pro Person im DZ  
€ 670,- pro Person im EZ    
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  BERLIN exclusiv -
  A D L O N, BOULEZ-SAAL UND VERBANNTE DENKMÄLER

 

Das .Boulez-Ensemble (Daniel Barenboim [Klavier], Anna Prohaska [Sopran] u.a.) gibt im neu­en Pierre-Bou­lez-Saal, der vom Star­ar­chi­tek­ten Frank Geh­ry im eins­ti­gen Ma­ga­zin­ge­bäu­de der Staats­oper zu­sam­men mit der Ba­ren­boim-Said-Aka­de­mie für nah­öst­li­che Mu­sik­stu­den­ten kon­zi­piert wor­den ist, ei­ne Ma­ti­née mit Wer­ken von Schu­bert, Eis­ler und Schön­berg: An­lass, un­se­re ex­qui­si­te Rei­se ins ."Ad­lon" das 23.(!) Mal zu ar­ran­gie­ren. Die­ses Mal 'er­klim­men' wir zu­dem ein Ber­li­ner Wahr­zei­chen, den .Funk­turm von 1926, um auf 50 m Hö­he zu spei­sen, und be­su­chen in der Zi­ta­del­le Span­dau die neue .Aus­stel­lung "Ent­hüllt. Ber­lin und sei­ne Denk­mä­ler", wo­rin sol­che (wie­der) ge­zeigt wer­den, "die einst das Ber­li­ner Stadt­bild präg­ten, aber spä­ter dar­aus ver­schwun­den sind" - weil der po­li­ti­sche Wind sich ge­dreht hat­te…

Busreise, DZ und Frühstück im *****Ho­tel Ad­lon, Abendessen im Funkturm-Restaurant, Kon­zert­kar­te bes­ter Ka­te­go­rie.                                .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hierfür gibt es eine Warteliste! Soll­ten auch Sie sich für die­se Rei­se bzw. ei­ne even­tu­el­le Wie­der­ho­lung in­ter­es­sie­ren, scheu­en Sie bitte - trotz War­te­liste - nicht vor ei­ner An­mel­dung zu­rück! Sie ha­ben im Fal­le von Rück­trit­ten nicht nur eine Chance für die­se Fahrt, son­dern er­hal­ten auch vor al­len an­de­ren Ihre Ein­la­dung, so­bald wir wis­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wann ge­nau wir uns er­neut ins Berliner "Adlon" be­ge­ben wer­den.

€ 495,- pro Person im DZ
€ 590,- pro Person im EZ      
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Ostereier, Lausitz


   JATŠY W SERBACH · OSTERN BEI DEN SORBEN -
   ZWISCHEN SPREEWALD UND OBERLAUSITZ

Neuauflage unserer aus­ge­buch­ten Oster­rei­se 2015:

Ostern in der Lausitz, eine an uralten Bräu­chen äu­ßerst rei­che Zeit - dank der Wen­den/Sor­ben: Osterreiter in Ralbitz

In Dissen [sor­bisch: Deš­no] las­sen wir uns in die .Kunst des Os­ter­ei­er­ma­lens ein­wei­hen und hö­ren in der Dorf­kir­che das tra­di­tions­rei­che .Pas­sions­sin­gen. Ro­sen­thal [Ró­žant] ist .Wall­fahrts­ort, ne­ben­an in Ral­bitz [Ral­bi­cy] trifft die ► Gro­ße Rei­ter­pro­zes­sion ein - ein Sze­na­rium oh­ne­glei­chen. Un­se­re .Spreewald-Kahnfahrt of­fen­bart land­schaft­li­che Rei­ze der Re­gion, wäh­rend das .Frei­land­mu­seum in Leh­de [Lĕ­dy] in die Zeit vor über 100 Jah­ren ent­führt, als die­ses Spree­wald­dorf  n u r  per Kahn er­reich­bar war. In der .Nie­der­sor­bi­schen Re­dak­tion des Rund­funks Ber­lin-Bran­den­burg (rbb) in Cott­bus [Cho­śe­buz] er­fah­ren wir Vie­ler­lei zum Hör­funk des klei­nen sla­wi­schen Vol­kes, des­sen Brauch­tum auch das .Sor­bi­sche Kul­tur­zentrum Schlei­fe [Slepo] lie­be­voll pflegt. Zudem be­rei­chert der .so­rbi­sche Lie­der­poet Bernd Pitt­ku­nings unse­ren ös­ter­li­chen Er­fah­rungs­schatz, in­dem er eben­so kom­pe­tent wie hu­mor­voll Spe­zi­fi­ka des Sor­ben­tums ent­hüllt.     

Busreise, HP, DZ im Hotel Am Schlossbrunnen in Bad Muskau [Mužakow], sor­bisch-deut­scher Lie­der­abend.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 8,
Einzelzimmer leider nur noch auf Warteliste!

 

€ 520,- pro Person im DZ  
€ 575,- pro Person im EZ  leider ausgebucht!    
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  DAS MÜNSTERLAND -
  WASSERSCHLÖSSER UND ABTEIEN

Die reiche Kulturlandschaft zwischen Ems und Lip­pe, Teu­to­bur­ger Wald und den Nie­der­lan­den hat ihre Prä­gung durch die vom Hoch­mit­tel­al­ter bis ins 19. Jahr­hun­dert wäh­rende Ära des Fürst­bis­tums Müns­ter er­hal­ten - re­li­giös und ar­chi­tek­to­nisch.
Seit 1271 war des Bi­schofs obers­ter Ver­wal­ter, der "Dros­te", mit der .Burg Vi­sche­ring be­lehnt, ei­ner der best­er­hal­te­nen und schöns­ten Was­ser­bur­gen Deutsch­lands, die heu­te ein Müns­ter­land­museum be­her­bergt. Glanz­punkt bau­li­chen Schaf­fens war die Zeit Fürst­bi­schofs Cle­mens Au­gust I., zu­gleich Köl­ner Erz­bi­schof. Präch­tigs­ten Ba­rock - als "West­fä­li­sche Sin­fo­nie" ge­prie­sen - er­schuf sein Bau­meis­ter Jo­hann Con­rad Schlaun (1695-1773) nicht nur in der Re­si­denz­stadt .Müns­ter (Schloss und Erb­dros­ten­hof) für ihn selbst, son­dern auch für den be­deu­ten­den Landadel. Da­von zeu­gen das .Was­ser­schloss Ve­len, wo wir lo­gie­ren, die Ka­pel­le im .Was­ser­schloss Lem­beck, wo uns Ca­the­ri­ne Grä­fin und Fer­di­nand Graf Mer­veldt per­sön­lich emp­fan­gen und auch durch die Ge­mäl­de­ga­le­rie des Schloss NordkirchenMa­lers HH Mer­veldt (1901-69) füh­ren, und vor al­lem .Schloss Nord­kir­chen, das "West­fä­li­sche Ver­sailles". Auf .Burg Hüls­hoff ist An­net­te von Dros­te-Hüls­hoff zur Welt ge­kom­men, und die präch­ti­ge .Was­ser­burg An­holt, schon 1169 erst­mals er­wähnt, be­her­bergt Nord­rhein-West­fa­lens größ­te pri­va­te Kunst­samm­lung (vor al­lem nie­der­län­di­sche Meis­ter), wäh­rend beim .Was­ser­schloss Raes­feld, des­sen Ge­schich­te 900 Jahre zu­rück­reicht, der .Re­nais­sancetier­gar­ten neu er­stan­den ist. Des Müns­ter­lan­des tie­fe kirch­li­che Ver­an­ke­rung spie­gelt sich wi­der im .Stifts­dorf As­beck, wo seit dem 12. Jahr­hun­dert Prä­mon­stra­ten­se­rin­nen wirk­ten, im .Klos­ter Bent­lage mit sei­ner im­po­san­ten Sa­li­ne, im Ab­tei­mu­seum Lies­born mit der 800 Ob­jek­te star­ken, welt­weit größ­ten Kru­zi­fix­samm­lung (von By­zanz bis Da­lí) und im .Klos­ter Gra­ven­horst, wo man uns in die Zis­ter­zien­se­rin­nen­welt um 1520 zu­rück­ver­setzt…

Busreise, DZ im ****Schloss Velen, HP.                 .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 740,- pro Person im DZ
€ 795,- pro Person im EZ   
Anmeldung

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  UNBEKANNTES BRANDENBURG:
  DIE "MASURISCHE" MARK© - ZWISCHEN DAHME UND ODER

Blick von der privaten Liegewiese des Landhauses Alte Eichen auf den ScharmützelseeVon der Dahme im Westen zur Oder im Osten erstreckt sich ein weit­läu­fi­ges Na­tur­pa­ra­dies - ge­prägt von der sich hind­urch win­den­den Spree, ro­man­ti­schen Al­leen, ur­wüch­si­gen Wäl­dern und Hun­der­ten Seen, dar­un­ter mit dem .Schwie­loch­see und dem .Schar­müt­zel­see die zwei größ­ten mär­ki­schen Ge­wäs­ser. An den Ufern gro­ßes Kul­tur­erbe: Mön­che aus dem her­nach zum "böh­mi­schen" Ba­rock­wun­der um­ge­form­ten, völ­lig be­wahr­ten .Klos­ter Neu­zel­le mach­ten das Land ab 1268 ur­bar. Die Rit­ter von Stre­le si­cher­ten ihre Macht kraft der Bur­gen in .Fried­land, die auch Jo­han­ni­ter-Her­ren­meis­ter-Sitz war, und .Bees­kow mit sei­ner trut­zi­gen Stadt­mauer und mäch­ti­gen Ma­rien­kir­che. Im Klei­nen Bal­ken­saal der 746-jäh­ri­gen Was­ser­burg gibt für uns die re­nom­mier­te grie­chi­sche Kom­po­nis­tin und Har­fe­nis­tin Sissi Ma­kro­pou­lou, die schon mit Ba­ren­boims West-Eas­tern Di­van Or­ches­tra und den Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­kern auf­ge­tre­ten ist, ei­ne .Soirée. Das vor­wie­gend der Schloss Königs WusterhausenRe­nais­sance ent­stam­men­de .Schloss Kö­nigs Wus­ter­hau­sen war Lieb­lings­ort des "Sol­da­ten­kö­nigs", der gern auch auf .Schloss Kos­sen­blatt weil­te, einer Ba­rock­anla­ge. Wich­tigs­ter Sa­kral­bau der Re­gion ist der ..Dom zu Für­sten­wal­de, ab 1385 Bi­schofs­sitz von Le­bus. Doch auch die schmu­cke Fach­werk­kir­che im ver­träum­ten .Rie­ßen, wo die Hei­mat­stu­be All­tags­kul­tur dar­bie­tet, hat ih­ren Reiz. Vom Reich­tum der Na­tur kos­ten wir im .Schlaub­etal bei un­se­rer Füh­rung mit­ten im Wald am Wir­chen­see.  Kunst­voll ar­ran­gier­te Na­tur ent­fal­tet sich im .Park Alt Mad­litz der Finck von Fin­cken­steins, Bran­den­burgs ers­tem eng­li­schen Land­schafts­gar­ten (1772). .Bad Saa­row, wo wir am See Quar­tier neh­men, ist von der Vil­len­ko­lo­nie mit il­lus­trer Pro­mi­nenz zum (wie­der) char­man­ten Kur­ort ge­reift.

Busreise, DZ im ****Landhaus am See "Alte Eichen" in Bad Saarow, HP, Schwie­loch­see- und Schar­müt­zel­see­schiff­fahr­ten, Sondersoirée.                 .
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 620,- pro Person im DZ
€ 720,- pro Person im EZ   
Anmeldung

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    FEININGER IN MITTELDEUTSCHLAND

xLyonel Feininger (1871-1956) kommt zum ers­ten Mal 1906 nach .Wei­mar, wo er ein Ate­lier mie­tet und ihn vor al­lem das Umland fas­zi­niert: "Die .Dör­fer … sind pracht­voll! … Es gibt Kir­chen in gott­ver­las­se­nen Nes­tern, die mir das Mys­tischs­te sind, was ich von so­ge­nann­ten Kul­tur­men­schen ken­ne!" Über 30 Jahre lang fährt er nach Mel­lin­gen, Ump­fer­stedt, Ober­wei­mar, Vol­lers­ro­da und Gel­me­ro­da, des­sen Kir­che er al­lein über 100 Ma­le meist in sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren "Pris­ma­is­mus" - ab­bil­det - auch wie­der, als er nach zwei Kriegs­som­mern 1917/18 in .Braun­la­ge, wo er sich dem Holz­schnitt zu­wen­det, 1919 als Meis­ter ans 'Bau­haus' in Wei­mar be­ru­fen wird. Bei des­sen Um­zug nach .Des­sau wech­selt auch Fei­nin­ger dort­hin und be­zieht ei­nes der neu­en Meis­ter­häu­ser. Dort er­reicht ihn ein Auf­trag aus .Hal­le, wo 1930/31 statt ei­nes Wer­kes gleich 40 ent­ste­hen ("Pris­men einer Stadt" im .Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg). 1937 - aus be­rech­tig­ter Sorge vor der NS-Dik­ta­tur - kehrt Fei­nin­ger in die USA zu­rück, über­gibt je­doch zu­vor Dr. Her­mann Klumpp, ei­nem ehe­ma­li­gen Des­sau­er Bau­haus­stu­den­ten, vie­le sei­ner Ar­bei­ten. Die­ser ver­birgt sie vor den Na­zis in sei­ner Hei­mat­stadt Qued­lin­burg, wo sie seit 1986 den Grund­stock der .Lyo­nel-Fei­nin­ger-Ga­le­rie bil­den.  

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Charlottenhof in Halle.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

 

€ 420,- pro Person im DZ
€ 460,- pro Person im EZ        
Anmeldung

 

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       Havel-, Spree- und Kanalkreuzfahrt
       BERLIN PER SCHIFF - ZWISCHEN WANNSEE UND DAHME©    

Spree, Bodemuseum und FernsehturmFast 200 km Wasseradern - fünf Flüsse und sechs Ka­nä­le -  durch­zie­hen Ber­lin, sei­ne Seen ha­ben zu­sam­men eine Flä­che von rund 30 km². Gibt es am Stadt­rand noch stil­le Ufer, so strömt die Spree im Zen­trum durch das ei­ne quir­li­ge Welt­me­tro­po­le. Fast alle Se­hens­wür­dig­kei­ten - wie Kanz­ler­amt, Reichs­tag und Mu­se­ums­in­sel - lie­gen am Was­ser, von wo aus man die Haupt­stadt aus einer fas­zi­nie­rend an­de­ren Per­spek­ti­ve wahr­nimmt.
Nachdem wir uns an seinem Südufer die mondäne . 'Villencolonie Alsen' er­schlos­sen ha­ben, heißt es am ers­ten Tag am Gro­ßen Wann­see "Lei­nen los" für un­se­ren Törn die Ha­vel auf­wärts hin­ein in die Spree bis nach Char­lot­ten­burg zum .Mu­seum Berg­gruen, das nach jah­re­lan­gen Que­re­len um den Er­wei­te­rungs­bau seit Ju­ni 2016 end­lich fer­tig ist und "Pi­cas­so und sei­ne Zeit" in grö­ße­rem Rah­men zeigt. Wei­ter auf der Spree, durch den Char­lot­ten­bur­ger Ver­bin­dungs-, den West­ha­fen- und den Ber­lin-Span­dau­er Ver­bin­dungs­ka­nal er­rei­chen wir aber­mals die Spree - und un­ser Ho­tel bei der Wei­den­dam­mer Brü­cke. Der zwei­te Tag gilt dem Zen­trum: Die Spree wei­ter auf­wärts un­ter­neh­men wir un­se­ren ers­ten Land­gang an der East Side Gal­lery, wo das .Wall Mu­seum, des­sen 'Spi­ri­tus Rec­tor' Mi­chail Gor­ba­tschow ist, seit 2016 fas­zi­nie­ren­de Mau­er­ge­schich­te(n) zum An­fas­sen bie­tet - gut be­ra­ten u.a. von Gui­do Knopp. Am Land­wehr­ka­nal stei­gen wir das zwei­te Mal aus, um uns durch das .Bot­schafts­vier­tel füh­ren zu las­sen. Wie­der auf der Spree glei­tet un­ser Char­ter­schiff be­hut­sam zum drit­ten Aus­stieg beim Kanz­ler­amt; durchs Re­gie­rungs­vier­tel spa­zie­ren wir zum ."Trä­nen­pa­last" des eins­ti­gen Grenz­über­gangs Fried­rich­stra­ße mit der Aus­stel­lung "All­tag der deut­schen Tei­lung", die seit 2011 Spu­ren un­zäh­li­ger schmerz­li­cher Ab­schie­de do­ku­men­tiert. Am drit­ten Tag geht’s auf der Spree zum .Schloss Kö­pe­nick an der Dah­me-Mün­dung, heute Kunst­ge­wer­be­mu­seum, aber auch Ort des Kat­te-Pro­zes­ses (1730), und hin­ein in den Tel­tow­ka­nal bis Britz, von wo aus uns ein Ab­ste­cher zu dem Er­eig­nis­ort der Luft­brü­cke 1948/49 führt, dem ."My­thos Tem­pel­hof".

Schiffsreise mit der eigens für uns gecharterten "Rixdorf", An- und Abreise per Bus, DZ im Hotel Euro­stars (Fried­rich­stra­ße), Halb­pen­sion.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 7

€ 685,- pro Person im DZ  
€ 790,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  R Ü G E N -
  SEHNSUCHTSINSEL DER  R O M A N T I K E R
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Die Romantiker geben vor gut 200 Jahren Gefühl und Fantasie neuen Raum und su­chen eine neue, in­ni­ge Be­zie­hung zur Na­tur. Zu ei­nem ih­rer Sehn­suchts­orte avan­ciert Rü­gen - hier wer­de der "stil­le Ernst des Mee­res von den freund­li­chen Halb­in­seln und Thä­lern, Hü­geln und Fel­sen auf man­nig­fal­ti­ge Art un­ter­bro­chen", schwärmt Phi­lipp Otto Runge.
Auslöser der 'Rügen-Romantik' und kraft seiner Dichtkunst sowie legendärer Ufer­pre­dig­ten auch de­ren Ver­kör­pe­rung ist Lud­wig Gott­hard Ko­se­gar­ten (1758-1818), des­sen 'Nach­fol­ger', Pas­tor Chris­tian Ohm, uns auf sei­ne Spu­ren führt. Ko­se­gar­tens
.Pfar­rei in Al­ten­kir­chen, wo er auch be­stat­tet ist, wird Kno­ten­punkt der neu­en Geis­tes­be­we­gung. Für die .Ka­pel­le im Fi­scher­dorf Vitt gibt Ko­se­gar­ten bei Run­ge das Al­tar­bild in Auf­trag. Be­rühm­tes­ter 'Mit­strei­ter' und Rü­gen-Ma­ler ist zwei­fel­los Cas­par Da­vid Carl Gustav Carus: Eichen am Meer (Erinnerung an eine bewaldete Insel der Ostsee [= Vilm])Fried­rich. Sein Krei­de­fel­sen-Ge­mäl­de ist My­thos. Un­se­re .Ro­man­ti­ker­füh­rung zum Kö­nigs­stuhl of­fen­bart die Er­ha­ben­heit der Na­tur. Die stil­le .In­sel Vilm mit ih­rem 'Ur­wald' hat stets Ma­ler in ih­ren Bann ge­zo­gen - auf Fried­rich fol­gen Ca­rus und über 300 an­de­re. In Groß Scho­ritz steht.Ernst Moritz Arndts Ge­burts­haus; dar­in tau­chen wir in die Welt ro­man­ti­scher Rü­gen-Poe­sie ein. Und im eben­so ab­ge­schie­de­nen wie be­zau­bern­den eng­li­schen .Guts­park Pan­se­vitz gibt's ei­nen poe­ti­schen Spa­zier­gang.

Busreise, HP, DZ ("Seeseite") im ****Hotel Badehaus Goor (="Friedrich-Wilhelms-Bad" des Fürs­ten Mal­te zu Put­bus in Lau­ter­bach), Vilm-Schifffahrt.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

Hotel Badehaus Goor

 

 

freie Plätze: >9

 

€ 460,- pro Person im DZ
€ 495,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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