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Stand: 19. Mai 2017
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  16.-18. Juni 2017 "Ideallandschaften": Fürst Hermann von Pückler-Muskau  16.-18. Juni 2017
  6.-9. Juli 2017 Mit Heine und Goethe in den Harz©  6.-9. Juli 2017
  5./6. August 2017 "Carmen" auf Schloss Rheinsberg - die Preußen und die "Mirokesen"  11./12. August 2017
  24.-27. August 2017 Unbekanntes Anhalt: Gärten, Schlösser, Kunst - und eine Zarin©  24.-27. August 2017
  22.-25. September 2017 Fürstbistümer - Glaube, Glanz und Gloria  22.-25. September 2017
  6.-8. Oktober 2017 Dichter in der Mark  6.-8. Oktober 2017
  12.-15. Oktober 2017 Zwischen Jadebusen und Krummhörn - ostfriesische Begegnungen  12.-15. Oktober 2017
  27.-29. Oktober 2017 'Indian Summer' bei Lenné - von der "ästhetischen Ausschmückung" der Landschaft  27.-29. Oktober 2017
  2./3. Dezember 2017 Advent im Havelland   2./3. Dezember 2017
  7.-11. Dezember 2017 Vorweihnachtliches Erzgebirge, Dresden und Prag  7.-11. Dezember 2017
  27.-29. April 2018 Feininger in Mitteldeutschland  27.-29. April 2018

Diese Reisen führen wir mit unserem ****Bus des Reisedienstes Hamburg-Nord durch. Sie beginnen und enden alle in Hamburg (ZOB).
Unsere Preise enthalten s ä m t l i c h e Eintritte, Exkursionen und Führungen!

 

 

Fürst Hermann von Pückler-Muskau  
   "IDEALLANDSCHAFTEN":
   FÜRST HERMANN VON PÜCKLER-MUSKAU

Neues Muskauer Schloss

Zum 11. Mal tauchen wir in die Welt des "grünen Fürsten" ein:

Mit der Hirschkutsche durch Berlin, Schein­schei­dung von sei­ner "Schnu­cke", we­gen Geld­man­gels ver­ge­bens auf Braut­schau in Eng­land, Lieb­schaft mit ei­ner schwar­zen Skla­vin: Fürst Her­mann von Pück­ler-Mus­kau (1785-1871) war ex­trem - eben­so sei­ne Schöp­fer­kraft, die sich in un­ver­gleich­lich kunst­vol­len Park­an­la­gen zeigt:.Bad Mus­kau, sein ge­nia­ler Erst­ling und heu­te deutsch-pol­ni­sches Welt­kul­tur­erbe,.Ba­bels­berg, wun­der­schön am Tumulus in BranitzHa­vel­ufer ge­le­gen, und.Bra­nitz, sein meis­ter­haf­tes Spät­werk. Wir fol­gen der gren­zen­lo­senKrea­ti­vi­tät eines wah­ren Welt­man­nes - mit der fan­ta­sie­vol­len.Aus­stel­lung "Pück­ler! Pück­ler? Ein­fach nicht zu fas­sen!" im res­tau­rier­ten Mus­kau­er Neu­en Schloss.

Busreise, HP, DZ im Hotel Am Schlossbrunnen in Bad Muskau.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

nur noch ein freies Zimmer!

€ 460,- pro Person im DZ
€ 495,- pro Person im EZ 
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  MIT HEINE UND GOETHE IN DEN HARZ©


...nach sechs Jahren wieder im Angebot:

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)Heinrich Heine geht 1824 auf seine berühmte "Harzreise". Von .Göt­tin­gen kom­mend, führt sie ihn nach .Claus­thal und ei­ni­ge Ta­ge nach .Gos­lar (jetzt UNESCO-Welt­kul­tur­erbe), be­vor er das mythos­um­wo­be­ne Haupt­ziel, den .Bro­cken, er­klimmt und durch das lieb­li­che .Ilse­tal wie­der Heinrich Heine (1797-1856)ab­steigt, um da­nach Goe­the in Wei­mar zu tref­fen. Der Dich­ter­fürst selbst hat drei län­ge­re Harz-Rei­sen un­ter­nom­men (1777, 1783 und 1784), auf de­nen er - ab­ge­se­hen von den auch von Hei­ne be­such­ten Or­ten - un­ter an­de­rem das heu­ti­ge Welt­kul­tur­erbe .Berg­werk Ram­mels­berg ('stu­dien­hal­ber' als Berg­bau­mi­nis­ter), Tha­le und das . Bode­tal er­kun­det und auch in .Wer­ni­ge­ro­de ge­näch­tigt hat. Las­sen Sie sich li­te­ra­risch in den Harz ent­füh­ren!

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Kaiserworth (vor dem schon Heine stau­nend stand) in Gos­lar, Bro­cken­bahn-Fahrt
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 8

€ 525,- pro Person im DZ  
€ 565,- pro Person im EZ    
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    "CARMEN" AUF SCHLOSS RHEINSBERG -
    DIE PREUSSEN UND DIE "MIROKESEN"

Wiederholung unserer bereits wieder ausgebuchten Reise über den 5./6. August:

Ein Sommerwochenende, auf dem die Äs­the­tik der Na­tur, gro­ße Kul­tur­ge­schich­te und die glanz­vol­le Welt der Oper ver­schmel­zen: Per .Schiff fah­ren wir über die Meck­len­bur­gi­sche Seen­plat­te auf die .Schloss­in­sel Schloss Mirowzu Mi­row, wo Adolph Fried­rich IV., Fritz Reu­ters "Dörch­läuch­ting", und sei­ne Schwes­ter, die bri­ti­sche Kö­ni­gin So­phie Char­lotte zur Welt ge­kom­men und auf­ge­wach­sen sind. Ihr .Schloss Mi­row, des­sen Be­woh­ner Preu­ßens Kron­­prinz Fried­rich (spä­ter "der Gro­ße") et­was ab­schät­zig "Mi­ro­ke­sen" tauf­te, be­sitzt nach 11-jäh­ri­ger Sa­nie­rung wie­der sei­nen al­ten Charme. Fried­richs un­wei­tes Schloss Rheinsberg.Schloss Rheins­berg war Herz­stück ei­nes Mu­sen­ho­fes, den sein jün­ge­rer Bru­der Prinz Hein­rich fort­führ­te. Im .Schloss­park wird .Georges Bi­zets "Car­men" ge­ge­ben - es prä­sen­tiert sich wie­der die Welt­eli­te des Opern­nach­wuch­ses an ei­nem Ort, wo schon man­che Lauf­bahn ih­ren An­fang nahm, die bis zur Met, zur Sca­la oder an fast al­le deut­schen Opern­häu­ser ge­führt hat. Der Künst­le­ri­sche Di­rek­tor .Frank Mat­thus stellt uns wie im­mer selbst sei­ne Kam­mer­oper vor, die wir das 41.(!) Mal be­su­chen. Sei­ne HeckentheaterPres­se­spre­che­rin .Ute Schind­ler lässt uns er­neut .Fes­ti­val­sän­ge­rin­nen bzw. -sän­gern persönlich begegnen, die aus welt­weit na­he­zu 500 Be­wer­bern aus­er­wählt wor­den sind, und wirft mit uns ei­nen .Blick hin­ter die Fes­ti­val­ku­lis­sen: im He­cken­thea­ter, dem Auf­füh­rungs­ort der Oper, im Schloss­thea­ter und im Künst­ler­haus, wo die As­pi­ran­ten auf ei­ne Welt­kar­rie­re wäh­rend der Fest­spie­le woh­nen.

Busreise, DZ im ****Haus Rheinsberg - Hotel am See, Charterschifffahrt, Festivalkarte bes­ter Ka­te­go­rie.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 325,- pro Person im DZ   
€ 360,- pro Person im EZ 
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  UNBEKANNTES ANHALT:
  GÄRTEN, SCHLÖSSER, KUNST - UND EINE ZARIN
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Das einstige Fürstentum Anhalt, ein im Reichsrahmen winziges Ter­ri­to­rium, war vor sei­ner Wie­der­ver­ei­ni­gung (1793-1863) in noch win­zi­ge­re Kleinst­staa­ten zer­split­tert: An­halt-Bern­burg, An­halt-Des­sau, An­halt-Kö­then und An­halt-Zerbst. Po­si­ti­ver Ne­ben­ef­fekt: Es ent­spross statt­li­che Kul­tur­viel­falt, die noch heu­te nach­wirkt. Wir er­kun­den in der Re­si­denz­land­schaft ► die An­hal­ti­sche Ge­mäl­de­ga­le­rie (von Lu­cas Cra­nach bis ins 20. Jahr­hun­dert) im ► Jo­hann­bau, dem 1523-28 ent­stan­de­nen Re­nais­sance­flü­gel des Des­sau­er Schlos­ses, das ► Mo­ses-Men­dels­sohn-Zent­rum, das den 1729 in Des­sau ge­bo­re­nen Phi­lo­so­phen der To­le­ranz ehrt, den Des­sau­er ► Geor­gen­gar­ten, ab 1780 ge­nial 'eng­lisch' an­ge­legt vom Bru­der des be­rühm­ten Fürs­ten Franz, die auf die­sen selbst zu­rück­ge­hen­de, nicht min­der ex­zel­len­te ► Schloss- und Gar­ten­an­la­ge Lui­sium (1774-80) und sei­nen ab 1777 gleich­zei­tig er­schaf­fe­nen ► Wald­park Sieg­litz, das rei­zen­de  Ro­ko­ko­schloss Mo­sig­kau, 1752-57 er­baut für des 'Al­ten Des­sau­ers' Lieb­lings­toch­ter, das von des­sen Va­ter Jo­hann Ge­org II. für sei­ne Gat­tin Hen­ri­et­te Ca­tha­ri­na von Ora­nien-Nas­sau 1681-85 ge­bau­te ► Schloss Ora­nien­baum samt dem un­ter Fürst Franz 1793-97 um den 'Chi­ne­si­schen' Gar­ten er­gänz­ten Ba­rock­park, ► Kö­then und sein Schloss, des­sen äl­tes­ten Tei­le aus dem 16. Jahr­hun­dert sind und wo Jo­hann Se­bas­tian Bach 1717-23 Fürst­li­cher Hof­ka­pell­meis­ter war, ► Bern­burg mit dem stol­zen Re­nais­sance­schloss, der 'Kro­ne An­halts', und der Schloss­kir­che St. Aegi­dien (teils noch ro­ma­nisch) so­wie ► Zerbst, des­sen Fürs­ten­tum die 1762 auf den Thron ge­lang­te Za­rin ent­stammt, mit der Samm­lung Ka­tha­ri­na II. im Ka­va­lier­haus.

Busreise, DZ im ****nh-Hotel Dessau, HP.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9
€ 575,- pro Person im DZ  
€ 665,- pro Person im EZ    
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  F Ü R S T B I S T Ü M E R  -  GLAUBE, GLANZ UND GLORIA


Vor dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 gibt es im Hei­li­gen Rö­mi­schen Reich Deut­scher Na­tion (HRR) noch fast 30 sou­ve­rä­ne Ter­ri­to­rien, wo­rin geist­li­che und welt­li­che Macht ver­schmel­zen: Fürst­bis­tü­mer. Die­ses HRR-Spe­zi­fi­kum rührt vom frü­hen Mit­tel­al­ter her, als HRR-Kö­ni­ge und -Kai­ser mit­tels von ih­nen er­nann­ter Bi­schö­fe die Rol­le gro­ßer Adels­dy­nas­tien zu min­dern trach­ten - und bald die in Per­so­nal­union als Kir­chen- und Lan­des­her­ren am­tie­ren­den, meist hoch­ade­li­gen Fürst­bi­schö­fe ih­rer­seits oft mäch­ti­ge Reichs­fürs­ten wer­den. Vor al­lem ar­chi­tek­to­nisch wirkt dies nach:
Dom zu FuldaDie Äbte des dank des Hl. Bonifatius 744 gegründeten Klosters  F u l d a  stei­gen 1170 zu Reichs­fürs­ten auf; 1752 wird die Fürst­ab­tei zum Fürst­bis­tum und 1803 auf­ge­löst. Die .Mi­cha­els­kir­che (820-22) gilt als Deutsch­lands äl­tes­te Re­plik der Gra­bes­kir­che Je­su, wäh­rend der .Dom St. Sal­va­tor (1704-12) ein ba­ro­ckes Meis­ter­werk Jo­hann Dient­zen­ho­fers ist. Dass die Fürst­äb­te/-bi­schö­fe des 18. Jahr­hun­derts welt­li­cher Dar­stel­lung ih­res Reich­tums mit­nich­ten ab­hold sind, be­zeu­gen ihr .Stadt­schloss (Dient­zen­ho­fer 1706-14), ih­re .Fa­sa­ne­rie Ei­chen­zell, und der prunk­vol­le .Apol­lo-Saal der Oran­ge­rie, in dem wir für Sie einen Ba­rock­abend ar­ran­giert ha­ben.
Karl der Große gründet um 783 das Bistum  O s n a b r ü c k,  das sich iSchloss und Benediktinerabtei Iburgm 13./14. Jahr­hun­dert zum Fürst­bis­tum ent­wi­ckelt, ab 1650 ab­wech­selnd ei­nen ka­tho­li­schen und evan­ge­li­schen Lan­des­herrn hat (!) und 1802 zu Kur­han­no­ver kommt. Ist schon ein ka­ro­lin­gi­scher Dom nach­ge­wie­sen, so ent­fal­tet der heu­ti­ge .Dom St. Pe­trus sei­ne ro­ma­nisch-go­ti­sche Er­ha­ben­heit ab 1100. Re­prä­sen­ta­ti­ver Bi­schofs­sitz ist vom 11. Jahr­hun­dert bis 1673 der kom­plett er­hal­te­ne Dop­pel­kom­plex .Schloss und Be­ne­dik­ti­ner­ab­tei Iburg.
Paradiesportal des Hohen Doms zu PaderbornAuch das Bistum  P a d e r b o r n  verdankt seine Existenz Karl dem Gro­ßen, der mit des­sen Er­rich­tung 799 sei­ne Kai­ser­krö­nung an­bahnt. 1321 bis zur preu­ßischen An­ne­xion 1802 be­steht das Fürst­bis­tum. Am Ort der ka­ro­lin­gi­­schen Bi­schofs­kir­che be­fin­det sich jetzt der .Ho­he Dom, der vor al­lem im 13. Jahr­hun­dert sei­ne Ge­stalt er­hält - mit dem ro­ma­ni­schen West­turm Dom zu Hildesheimund dem be­rühm­ten Pa­ra­dies­por­tal.
H i l d e s h e i m,  815 Bistum, ist Fürstbistum von 1235 bis 1802, als es Preu­ßen zu­fällt. Der .Ma­rien­dom, mit ho­­her Kunst ver­se­­hen un­ter 'Künst­­ler­bi­schof' Bern­­ward (≈960-1022) und Welt­erbe der UNESCO, stellt seit der Sa­nie­rung zum 1.200-jäh­ri­gen Bis­tums­ju­bi­läum wie­der ein fa­bel­haf­tes Bei­spiel deut­scher Ro­ma­nik dar.
C o r v e y,  822 von Benediktinern gegründet, avan­ciert 1220 zur 'ge­fürs­te­ten' Ab­tei, ist 1792-1803 Fürst­bis­tum und als ehe­dem "geis­ti­ges, re­li­giö­ses und po­li­ti­sches Zent­rum" Welt­erbe, da es "auf her­aus­ra­gen­de Wei­se … ka­ro­lin­gi­sche Ar­chi­tek­tur mit an­ti­ken Vor­bil­dern zu ei­nem Kunst­werk" ver­ei­ne (UNESCO 2014).  
Das 1007 von König Heinrich II. gestiftete Bistum  B a m b e r g  wird 1304 zum Fürst­bis­tum er­ho­ben und 1802/03 dem Kö­nig­reich Bay­ern ein­ver­leibt. 1237 ist Wei­he des spät­ro­ma­nisch-früh­go­ti­schen .Doms St. Pe­ter und St. Ge­org, des do­mi­nan­ten Baus im Welt­erbe .Bam­ber­ger Alt­stadt, ei­ner "in ein­zig­ar­ti­ger Wei­se … auf früh­mit­tel­al­ter­li­cher Grund­struk­tur ent­wi­ckel­ten mit­tel­eu­ro­pä­i­schen Stadt" (UNESCO 1993). Wie gut Ba­rock­bi­schö­fe im 17./18. Jahr­hun­dert zu le­ben wuss­ten, zei­gen ih­re .Neue Re­si­denz, die Leon­hard Dient­zen­ho­fer 1697-1703 mit­ge­stal­­tet hat, und ihr Som­mer­sitz .Schloss See­hof (1687-96) mit den Was­ser­spie­len.

Busreise, HP, DZ im ****Maritim Am Schlossgarten in Fulda. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 595,- pro Person im DZ  
€ 675,- pro Person im EZ    
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  DICHTER IN DER MARK


Gewiss: Der märkische Autor ist Theo­dor Fon­ta­ne. Doch auf die­ser Rei­se be­kommt er Ge­sell­schaft, denn die Mark Bran­den­burg hat li­te­ra­risch noch weit­aus mehr im An­ge­bot:
In Frankfurt (Oder) ist 1777 Heinrich von Kleist ge­bo­ren, ver­bringt dort Kind­heit und Ju­gend und be­ginnt 1799 ein Stu­dium; die Stadt wür­digt ih­ren größ­ten Sohn im
.Kleist-Mu­seum. Ab 1802 lebt der il­lus­tre Fried­rich de la Motte Fou­qué ("Un­di­ne") auf.Schloss Nenn­hau­sen im Ha­vel­land und emp­fängt Geis­tes­größen sei­ner Zeit. 1885 zieht Ger­hart Haupt­mann nach Erk­ner in die Vil­la Las­sen um; im heu­ti­gen.Ger­hart-Haupt­mann-Mu­seum ent­steht sein ers­tes Dra­ma ("Vor Son­nen­auf­gang"). 1894/95 schreibt Theo­dor Fon­ta­ne den Ro­man "Ef­fi Briest"; er be­ruht auf wirk­li­chen Ge­scheh­nis­sen: Die 'wah­re' Ef­fi, Fon­ta­nes Vor­la­ge, ist die mit Ar­mand Lé­on von Ar­den­ne un­glück­lich ver­hei­ra­te­te Eli­sa­beth von Plo­tho gewesen. In ih­rem Ge­burts­ort .Zer­ben an der El­be, auch im sa­nier­ten 'Schloss', er­in­nert man en­ga­giert an das Schick­sal der jun­gen Ehe­bre­che­rin. "Rheins­berg - ein Bil­der­buch für Ver­lieb­te", mit des­sen zau­ber­haf­ter iro­ni­scher Leich­tig­keit er sei­nen Ruhm als Schrift­stel­ler be­grün­det, fließt Kurt Tu­chols­ky 1912 aus der Fe­der; das .Kurt-Tu­chols­ky-Li­te­ra­tur­mu­seum, das ein­zi­ge sei­ner Art, nimmt sich im Rheins­ber­ger Schloss des be­herz­ten Au­tors an. Für "Die Hei­den von Kum­me­row" be­dient sich Ehm Welk 1937 des Dor­fes .Bie­sen­brow bei An­ger­münde als Mo­dell. 1952 bis zu sei­nem To­de 1956 nutzt Ber­told Brecht eine Vil­la am Scher­müt­zel­see in Bu­ckow als sei­nen Rück­zugs­ort; das .Brecht-Wei­gel-Haus ist jetzt Mu­seum.

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Schloss Steinhöfel. 
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 395,- pro Person im DZ  
€ 455,- pro Person im EZ    
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    ZWISCHEN JADEBUSEN UND KRUMMHÖRN -
    OSTFRIESISCHE BEGNUNGEN


"Eala frya Fresena" ("Seid gegrüßt, Ihr freien Friesen") - die Frie­si­sche Frei­heit ist ein vom mit­tel­al­ter­li­chen Feu­da­lis­mus ex­trem ab­wei­chen­des Mo­dell: Ost­fries­land ist sei­ner­zeit nie­man­dem au­ßer dem Kai­ser un­ter­tan, und es bil­det sich bis ins spä­te­re Mit­tel­al­ter auch kein Adel aus, son­dern man re­gelt Ge­mein­schafts­an­ge­le­gen­hei­ten auf Tref­fen frei ge­wähl­ter Ab­ge­sand­ter der Land­ge­mein­den. Die­se frei­heit­li­che Kul­tur­prä­gung, meint man, sei noch heu­te spür­bar. Doch ManningaburgEn­de des 14. Jahr­hun­derts weicht die Ega­li­tät, und Häupt­linge er­rin­gen Macht; ei­ne der wich­tigs­ten Dy­nas­tien sind die Man­nin­gas - auf der .Man­nin­ga­burg (15. Jahr­hun­dert) in Pew­sum, die spä­ter den zu Fürs­ten ar­ri­vier­ten Schloss JeverCirk­se­nas ge­hört, prä­sen­tiert man Bur­gen- und Herr­schafts­ge­schich­te. Wird das Fürs­ten­tum Ost­fries­land mit dem En­de der Cirk­se­nas 1744 preu­ßisch, geht das Je­ver­land schon 1575, als Ma­ria, die letz­te der Wiem­kens-Häupt­lin­ge, stirbt, an Ol­den­burg, 1667 an An­halt-Zerbst (da­mit 1793-96 an Russ­land!) und 1820 wie­der an Ol­den­burg, ein Wech­sel­spiel, das das Mu­seum im .Schloss Je­ver vor­stellt. Die Müh­sal, der Nord­see über­haupt Le­bens­raum zu ent­rei­ßen, malt das ► Küs­ten­mu­seum Wil­helms­ha­ven aus. Im .Ha­fen Ca­ro­li­nen­siel und im Groot Hus des Siel­ha­fen­mu­seums wird See­fahrts­ge­schich­te le­ben­dig - wie auch im .Mu­seum Nord­deich Ra­dio in Nor­den, wo­rin Ex-Mit­ar­bei­ter der 1998 auf­ge­lös­ten Küs­ten­funk­stel­le zei­gen, wie von hier aus fast 100 Jah­re lang welt­wei­ter te­le­gra­fi­scher Ver­kehr für Schif­fe ab­lief. Ost­fries­lands jüngs­tes ma­ri­ti­mes Mega­pro­jekt ist der ti­de­un­ab­hän­gi­ge Con­tai­ner­ha­fen .Ja­de-We­ser-Port, 2012 nur schlep­pend an­ge­lau­fen - aber doch zu­kunft­wei­send? Was­ser als Trans­port­weg spielt(e) auch im Bin­nen­land ei­ne Rol­le: Mit un­se­rem .Char­ter­schiff er­rei­chen wir auf dem Ems-Ja­de-Ka­nal.Au­richs his­to­ri­sche Alt­stadt. Was­ser ist zu­dem Ba­sis des hier fa­vo­ri­sier­ten Ge­tränks: Im .Ost­frie­si­schen Tee­mu­seum Nor­den ver­fol­gen wir den Weg des Tees von den Über­see­plan­ta­gen in die hei­mi­sche Tas­se, eig­nen uns in der Tee­ze­re­mo­nie ost­frie­si­sche Tee­kul­tur an und dür­fen bei un­se­rer Tee­ta­fel im 'Rum­mel', dem Fest­saal des Nor­der Al­ten Rat­hau­ses, selbst kos­ten. Chris­ten­tum und freie Frie­sen har­mo­nie­ren an­fangs gar nicht - Bo­ni­fa­tius fin­det den Tod von (West-)Frie­sen­hand… Doch letzt­lich ge­lingt die Chris­tia­ni­sie­rung, was zahl­lo­se Got­tes­häu­ser be­zeu­gen: .St. Ma­rien zu Nes­se ist ei­ne fein aus­ge­stat­te­te ro­ma­ni­sche Tuff­stein­kir­che vom En­de des 12. Jahr­hun­derts mit ei­ner ei­gen­wil­lig auf den Lett­ner ge­setz­ten Or­gel­em­po­re, .St. Flo­rian zu Sil­len­ste­de von Alte Kirche Suurhusen1233, freund­lich be­malt und ver­se­hen mit Ci­bo­rien (über­dach­ten Ne­ben­al­tä­ren), be­sitzt mit dem Tauf­stein aus der Ent­ste­hungs­zeit ein ro­ma­ni­sches Meis­ter­werk, ei­nen Guin­ness-Welt­re­kord hält die .Al­te Kir­che Suur­hu­sen, weil ihr Turm schie­fer als der von Pi­sa ist, und ei­nen Su­per­la­tiv bie­tet auch die .Kir­che zu .Ry­sum, dem wohl schöns­ten Rund­war­fen­dorf auf der Krumm­hörn: Ih­re Or­gel von 1457 ist die äl­tes­te be­spiel­ba­re in ganz Nord­eu­ro­pa. Künst­ler schät­zen die Rei­ze Ost­fries­lands: In der .Kunst­scheu­ne Gulf­hof Dieks­kiel in Pil­sum er­war­ten uns die Stein­bild­hau­erin An­ne­gret Schnack, die freie Ma­le­rin Li­lia­ne Ha­ge­mann und die Fil­ze­rin Ul­ri­ke San­ne; auch der Stahl­plas­ti­ker Leo Wüb­be­na emp­fängt uns per­sön­lich in sei­nem .Skulp­tu­ren­gar­ten in Fun­nix. Ein Land­schafts­kunst­werk im 'eng­lisch'-früh­ro­man­ti­schen Stil ist .Lü­tets­burg: "ein ur­al­tes Schloss am Mee­res­strand, ein herr­li­cher Park im baum­lo­sen Land…" (Theo­dor Fon­ta­ne 1882).

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Am Schloss in Aurich, Charterschifffahrt auf dem Ems-Jade-Kanal, Tee­ta­fel im Al­ten Rat­haus Nor­den
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: 4,
Einzelzimmer leider nur noch auf Warteliste!

€ 540,- pro Person im DZ  
€ 570,- pro Person im EZ  leider ausgebucht!  
€ 595,- pro Person im DZ als EZ  leider ausgebucht!    
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    'INDIAN SUMMER' BEI  L E N N É  -
 
  VON DER "ÄSTHETISCHEN AUSSCHMÜCKUNG" DER LANDSCHAFT

Peter Joseph LennéPeter Joseph Lenné, 1789 als Spross einer Gärt­ner­dy­nas­tie bei Bonn ge­boren, kommt 1816 als Gärt­ner­ge­sel­le an Preu­ßens Hof und be­ginnt ei­ne stei­le Kar­rie­re, die ihn letzt­lich zum Kö­nig­li­chen Ge­ne­ral-Gar­ten­di­rek­tor macht. Über­zeugt da­von, es sei "kaum ei­ne Land­schaft … denk­bar, wel­che un­ter der ord­nen­den Hand des Künst­lers der äs­the­ti­schen Aus­schmü­ckung … durch An­pflan­zung un­fä­hig wä­re", ist Len­né der ge­frag­tes­te 'eng­li­sche' Gar­ten­künst­ler sei­ner Zeit. Den Durch­bruch be­güns­tigt Staats­kanz­ler Karl Au­gust Fürst v. Hard­en­berg, Neuhardenbergdem er ab 1821 den .Schloss­park Neu­har­den­berg an­legt, ein ku­rios trich­ter­ar­tig-weit­räu­mig vom Schin­kel­schloss fort lau­fen­des Gar­ten­kunst­werk. Rasch häu­fen sich Auf­trä­ge vom Land­adel: Ab 1822 ent­steht - ini­tiiert von Ot­to v. Ar­nim - am Oder­ufer der .Len­né­park Crie­wen, dem das gan­ze Dorf au­ßer der Kir­che wei­chen muss; in der Ucker­mark las­sen ab 1825 Fried­rich Wil­helm Graf v. Re­dern den .Len­né­park Görls­dorf, für des­sen Wie­der­auf­bau sich ein Freun­des­ver­ein en­ga­giert, und ab 1832 Her­mann Graf v. Schwe­rin den .Len­né­park Wolfs­ha­gen kre­ie­ren, der den si­chel­för­mi­gen See mit Bur­grui­ne ein­fasst; im sel­ben Jahr nimmt Len­né für Otto v. De­witz den .Schloss­park Krum­beck in Meck­len­burg in An­griff, ein jüngst neu er­blüh­tes Meis­ter­werk; und 1835 be­auf­tragt ihn Fried­rich Graf v. Hahn mit dem .Schloss­park Ba­se­dow, der durch schein­bar un­end­li­che Sicht­ach­sen und pit­to­res­ke Har­mo­nie mit dem Stü­ler­schen Her­ren­haus be­sticht. Er­folgt dies al­les 'ne­ben­her', wird der be­am­te­te Land­schafts­künst­ler pri­mär haupt­be­ruf­lich ge­for­dert. Schon als Kron­prinz lässt der schön­geis­tige Fried­rich Wil­helm IV. Len­né für sich ar­bei­ten: Ab 1825 wird jahr­zehn­te­lang Pots­dams .Sans­sou­ci­park ge­nial 'eng­lisch' er­gänzt. Auch be­nach­bar­te Mon­ar­chen er­ken­nen Len­nés Krea­ti­vi­tät: Fried­rich Franz II. von Meck­len­burg-Schwe­rin ge­winnt ihn ab 1852 für die Um­for­mung des .Schloss­parks Lud­wigs­lust, wo der sen­si­ble Na­tur­ge­stal­ter die Ba­rock­struk­tur (Al­leen, Ka­nä­le, Kas­ka­den) nicht be­sei­tigt, sondern nur neu or­na­men­tiert; für Ge­org von Meck­len­burg-Stre­litz op­ti­miert Len­né - wie­der unter Ach­tung der for­ma­len Her­kunft - den .Schloss­park Rem­plin, den uns Prof. Ste­fan Pul­ke­nat zeigt, der schon et­li­che Len­né­parks auf­ge­frischt hat.

Busreise, HP, DZ im ****Panorama-Hotel am Oberuckersee.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 430,- pro Person im DZ  
€ 520,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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    ADVENT IM HAVELLAND

Neuauflage unserer 2015 und 2016 ausgebuchten Reise:

Landgut A. BorsigAuch und gerade im Advent entfaltet das Havelland zahlreiche landschaftliche Reize. Seine Schön­heit kann­te schon der Groß­fa­bri­kant Al­bert Bor­sig, kauf­te 1866 den von It­zen­plit­zens ihr Gut in Groß Beh­nitz ab und schuf ei­nen Mus­ter­be­trieb, der nach 1945 ver­kam. Der neue Eig­ner .Mi­chael Sto­ber hat ab 2001 dem Bor­sig­schen Land­gut, wo wir auch lo­gie­renx, neu­es Le­ben ein­ge­haucht und stellt uns wie­der selbst die jüngs­te Ver­gan­gen­heit vor. Dank der Schau­spie­ler Ger­not Frisch­ling und Rei­mund Groß und ih­rer neu­en .Sze­ni­schen Land­gut­füh­rung er­hal­ten wir eben­so an­spruchs­vol­le wie amü­san­te Ein­bli­cke in des­sen His­to­rie; zu­dem fin­det auf dem Gut der schon tra­di­tio­nel­le .Ad­vents­markt statt. Im Schloss Nenn­hau­sen be­strei­tet das jun­ge mul­ti­na­tio­na­le .Hae­ri-Quin­tett, Sie­ger des Holz­blas­wett­be­werbs der Ber­li­ner Uni­ver­si­tät der Küns­te, ein fest­li­ches Ad­vents­konzert, wäh­rend sich in der Ju­gend­stil-Dorf­kir­che zu Ba­gow am Beetz­see das .Sax-En­sem­ble Ber­lin die Eh­re gibt - samt der Le­sung "Luthers Weih­nach­ten". Und rund um die Frie­dens­kir­che in dem auf Wei­sung Fried­richs des Gro­ßen ab 1751 für tsche­chi­sche Glau­bens­flücht­lin­ge an­ge­leg­ten No­wa­wes ('Neu­es Dorf'), heu­te Pots­dams idyl­li­sches .We­ber­vier­tel, wird der."Böh­mi­sche Weih­nachts­markt" ab­ge­hal­ten.

Busreise, HP, DZ im Hotel Landgut Stober (ehemaliges Landgut der Familie Borsig), Karte bester Kategorie für zwei Kon­zer­te der Ha­vel­län­di­schen Mu­sik­fest­spie­le.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 320,- pro Person im DZ
€ 345,- pro Person im EZ    
Anmeldung

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  VORWEIHNACHTLICHES  
  E R Z G E B I R G E, DRESDEN UND PRAG

Erzgebirgischer Schwibbogen...nach drei Jahren wieder im Angebot - zum 18. (!) Mal:
unsere Traditionsreise in Deutsch­lands Weih­nachts­land Nr. 1  -
nir­gends wird Ad­vent lie­be­voller ge­fei­ert als im Erz­ge­bir­ge:
                  

Fichtelbergbahn.Dresden mit seinem Residenzviertel und dem 583. Strie­zel­markt, "Deutsch­lands äl­tes­tem be­ur­kun­de­ten Weih­nachts­markt", .Ta­ges­tour ins vor­weih­nacht­li­che Prag, der 'Gol­de­nen Stadt' (Hrad­schin- und Stadt­füh­rung), .'Lich­tel­fest' samt ein­drucks­vol­ler Gro­ßer Berg­pa­ra­de in der stol­zen Berg­stadt Schnee­berg,.Spiel­zeug­stadt Seif­fen mit dem be­rühm­ten Berg­kirch­lein, .Dampf­lok­fahrt mit der 120-jäh­ri­gen Tra­di­tions­bahn durch die win­ter­li­che Ge­birgs­welt nach .Ober­wie­sen­thal, Deutsch­lands höchst­ge­le­ge­ner Stadt - am Fu­ße des Fich­tel­ber­ges (1.214 m),.'Erz­ge­birgs­haupt­stadt' An­na­berg-Buch­holz mit der im­po­san­ten An­nen­kir­che, .Dom zu Frei­berg (Sil­ber­mann­or­gel, Gol­de­ne Pfor­te und Bergsänger GeyerTul­pen­kan­zel), .ei­gens für uns und mit uns ge­fei­er­te tra­di­tio­nel­le 'Met­ten­schicht' un­ter Ta­ge im still­ge­leg­ten Berg­werk bei Eh­ren­frie­ders­dorf und .erz­ge­bir­gi­scher "Hutzn­ohmd", den für uns die re­nom­mier­ten Berg­sän­ger Geyer aus­rich­ten, die al­le vier stu­dier­te Mu­si­ker sind, 11 CDs ein­ge­spielt ha­ben, seit über 20 Jah­ren vor­wie­gend A-Ca­pel­la-Kon­zer­te im In- und Aus­land ge­ben (bis nach Tai­wan) und zahl­rei­che Fern­seh­auf­trit­te ab­sol­viert ha­ben.   

Busreise, HP, DZ im ***Hotel Sächsischer Hof in Scheibenberg.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

€ 695,- pro Person im DZ
€ 755,- pro Person im EZ     
Anmeldung

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    FEININGER IN MITTELDEUTSCHLAND

xLyonel Feininger (1871-1956) kommt zum ers­ten Mal 1906 nach .Wei­mar, wo er ein Ate­lier mie­tet und ihn vor al­lem das Umland fas­zi­niert: "Die .Dör­fer … sind pracht­voll! … Es gibt Kir­chen in gott­ver­las­se­nen Nes­tern, die mir das Mys­tischs­te sind, was ich von so­ge­nann­ten Kul­tur­men­schen ken­ne!" Über 30 Jahre lang fährt er nach Mel­lin­gen, Ump­fer­stedt, Ober­wei­mar, Vol­lers­ro­da und Gel­me­ro­da, des­sen Kir­che er al­lein über 100 Ma­le meist in sei­nem un­ver­wech­sel­ba­ren "Pris­ma­is­mus" - ab­bil­det - auch wie­der, als er nach zwei Kriegs­som­mern 1917/18 in .Braun­la­ge, wo er sich dem Holz­schnitt zu­wen­det, 1919 als Meis­ter ans 'Bau­haus' in Wei­mar be­ru­fen wird. Bei des­sen Um­zug nach .Des­sau wech­selt auch Fei­nin­ger dort­hin und be­zieht ei­nes der neu­en Meis­ter­häu­ser. Dort er­reicht ihn ein Auf­trag aus .Hal­le, wo 1930/31 statt ei­nes Wer­kes gleich 40 ent­ste­hen ("Pris­men einer Stadt" im .Kunst­mu­seum Mo­ritz­burg). 1937 - aus be­rech­tig­ter Sorge vor der NS-Dik­ta­tur - kehrt Fei­nin­ger in die USA zu­rück, über­gibt je­doch zu­vor Dr. Her­mann Klumpp, ei­nem ehe­ma­li­gen Des­sau­er Bau­haus­stu­den­ten, vie­le sei­ner Ar­bei­ten. Die­ser ver­birgt sie vor den Na­zis in sei­ner Hei­mat­stadt Qued­lin­burg, wo sie seit 1986 den Grund­stock der .Lyo­nel-Fei­nin­ger-Ga­le­rie bil­den.  

Busreise, HP, DZ im ****Hotel Charlottenhof in Halle.
Reiseleitung:
Britta Gill und Dr. Ulrich Gill

freie Plätze: >9

 

€ 420,- pro Person im DZ
€ 460,- pro Person im EZ        
Anmeldung

 

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